Barbara Weigand
 Schippacher Jungfrau und Seherin
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 25. März 2017

Braut der Priester

Jesus und Maria an Ihre geliebten Priestersöhne

I.

44 Mariä Lichtmess 1896

„Das katholische Priestertum soll Mich anerkennen
als seine allerreinste Braut.“

 

Maria: „Ja, du siehst Mich heute als die allerreinste Braut der Priester, als die allerreinste Braut des Heiligen Geistes.“

Maria: „Ja, Ich will dich lehren, daß, gleich wie durch Mich das Licht in diese Welt eingetreten ist und die Finsternis weichen mußte dem Lichte, also die Verkehrtheit der Menschen im Alten Bunde dem Lichte weichen mußte, welches Mein allerliebster Sohn Jesus Christus in diese Welt gebracht, und das durch Mich hervorgegangen ist, ebenso soll das Licht hervorgehen aus Meiner Kirche, aus Meinen Dienern, aus den Priestern der katholischen Kirche.

Deswegen verlangt Mein Sohn, und hat es dir schon vor vielen Jahren gesagt und gezeigt am heutigen Feste, daß sie Mich als ihre ganz besondere Braut anerkennen und verehren sollen und gab dir den Auftrag an eben dem heutigen Festtag, dein Beichtvater solle dafür sorgen, daß im Monat Mai die jungen Priester zu der Marienpredigt ein Loblied anstimmen sollten, damit so das junge Priestertum mehr und mehr eingeführt werde in die hohe Würde, die Mein Sohn ihnen dadurch bereitet, daß die Priester Mich nicht nur betrachten als ihre Mutter und Königin und Herrin, sondern als ihre Braut, weil nichts in der Welt so eng verbunden, so innig vereinigt ist wie die Braut mit ihrem Bräutigam.

Ja, Meine Tochter, das katholische Priestertum soll Mich anerkennen als seine allerreinste Braut. Das ist der Wille Meines Sohnes, weil die Welt so tief herabgesunken, daß sie nur zu retten ist im Glauben und in der Liebe, da nur der Glaube und die Liebe allein die Menschheit befähigt zum Opferleben. Und wer steht in erster Linie, ein Opferleben zu führen, wenn nicht der katholische Priester? Das vermag er allerdings nur im Glauben an Meinen allerheiligsten Sohn, daß Er wirklich und wahrhaft unter ihnen wohnt, nicht nur als ihr Herr und Meister, sondern auch als ihr Bruder, mit dem sie täglich das Glück haben umzugehen und zu verkehren, und in der Liebe, die sie hintreiben muß, Ihn oft und oft zu besuchen, da die Bruderliebe, wenn sie wahrhaft ist, sich gerne beisammen einfindet.

Diese Liebe wird sie dann von selber antreiben, auch andere herbeizuziehen, Ich meine die Herzen der Untergebenen; denn ein Priester der katholischen Kirche hat so viele Kinder, so viele Untergebene, wie er unter seiner Leitung Christen stehen hat und ihm Schäflein anvertraut sind. Und Ich sage dir, Mein Sohn spricht nicht vergebens zu dir, denn vor allem muß Er beginnen, das Priestertum zu überzeugen, daß Er wirklich unter ihnen wohnt. Und nicht eher wird die Welt zurückkehren zum Glauben, zu ihrem früheren Glauben, als bis die Kirche wieder ganz durchdrungen ist von dem Glauben und der Liebe. Und wer ist die Kirche? Die Kirche ist das katholische Priestertum! Siehe, Meine Tochter, wie gut der Herr ist, wie Er Sich würdigt herabzusteigen zu der sündigen Menschheit. Sieh, wie Er Sich würdigt, Mich zu dir zu senden und dir durch Mich Seinen Willen kundgibt.

Du hast Mich schon zweimal geschaut, wie Ich heute wieder vor dir stehe, und das war am Pfingstfest, als du Mich schautest als die allerreinste Braut der Priester und als die allerreinste Braut des Heiligen Geistes, und ein anderes Mal am Fest Meiner Reinigung, das die Kirche ‚Mariä Lichtmeß‘ nennt. Dort schautest du Mich als die allerreinste Braut der Priester. Aber es wurde nicht anerkannt. Dein damaliger Beichtvater ging darüber hinweg. Man soll es aber wissen, daß Mein Sohn Seine Worte nicht in den Wind hinausspricht, und es wird zum großen Nachteil sein, wenn sie noch fernerhin mit Gleichgültigkeit darüber hinweggehen. O du Stadt Mainz, du heilige Stadt, in deren Mauern so viele heilige Gebeine ruhen. Viele Heilige hast du schon erzeugt; Heilige leben in deiner Mitte. Heilige sollst du noch erzeugen, noch viel mehr, viel mehr als du bis heute erzeugt hast.

 

 

71 Erster Freitag im Mai 1896

„Daß nur diejenigen, die allen Einsprüchen Meines Geistes hartnäckig widerstehen, verlorengehen werden.“

Jesus: „Ja, siehst du, Meine Tochter, dadurch wollt’ Ich dich lehren, was du aus dir selbst kannst, und was du aus dir bist, du Häuflein Staub und Asche. Dein Herz ist ein Missetäterloch und sonst weiter nichts, und was gut an ihm ist, das ist Mein, das bin Ich. Darum höre Meine Stimme, höre, was Ich dir sage: Ich will Sie dir vorführen, in deren Fußstapfen du eintreten sollst, und das ist Meine heilige Mutter. Ich habe dir heute früh nach der heiligen Kommunion Meine heilige Mutter in gar herrlicher Gestalt gezeigt. Sie gab dir ein Sträußchen Blumen, weil du dich so sehr beklagtest, daß du in dem letzten Monat so nachlässig seiest gewesen und hast dich an Mich gewendet, Ich möchte ersetzen, was du in der ganzen Zeit gefehlt. Deswegen solltest du heute deine heilige Mutter schauen. Weißt du, was Sie dir mit dem Sträußchen Blumen, das Sie dir überreichte, sagen wollte? Blumen sind ein Sinnbild der christlichen Tugenden. Und wer hat diese Tugenden in vollendeter Weise ausgeübt: Meine heilige Mutter! Und Ihre Tugenden sollst du Mir zum Opfer bringen, damit ist alles ersetzt, was du gefehlt hast. Siehe, das möchte Ich allen Erdenpilgern gesagt haben und durch diese, Meine kleine Dienerin, sagen lassen, daß doch ja niemand verzagen soll auf Erden. Darum habe Ich euch Meine heilige Mutter hinterlassen, die alles tun wird für euch. Und Ich sage dir: Große Verheißungen will Ich denen geben, die Meine Worte hören und sie mit gutwilligem Herzen aufnehmen.

Es sollen jene Priester in ihren Gemeinden eine Wirksamkeit entfalten, die sie nie in Bangigkeit versetzen soll wegen des Heils ihrer anvertrauten Kinder und Seelen. Ich meine jene Seelen, die noch im Schifflein Petri sind, die noch nicht ausgetreten und hinabgestürzt sind in die Fluten des Unglaubens, auch wenn sie nur noch auf dem äußersten Rand sitzen. Diese sollen gerettet werden durch die Wirksamkeit Meiner Priester, und sie, die Meine heilige Mutter als solche verehren und anerkennen, sie sollen jene Mitgift Ihr entgegenbringen, die Ich dir einmal an einem heiligen Dreikönigsfest angegeben habe. Dort habe Ich dir gesagt, Meine Tochter, sie sollen Ihr ihre Seele zum Opfer bringen, das heißt, ihre ganze Liebe, das ist der Weihrauch, das Gold der Liebe. Zweitens habe Ich dir gesagt, sie sollen ihren Leib zum Opfer bringen, das heißt, sie sollen nichts in sich aufkommen lassen, was dieser ihrer allerreinsten Braut mißfallen könnte. Denn gleich wie Sie Ihr ganzes Sinnen und Streben nur darauf gerichtet hatte, Mir Wohlgefallen zu sein und nicht der Welt, und nichts für Sich in Anspruch nahm und Ihr Wandel ganz im Himmel gewesen ist schon hier auf Erden, so sollen auch sie es tun. Sie sollen Ihr ihr Herz zum Opfer bringen mit all seinen Neigungen, das heißt, alles, was diesem Herzen Widerwärtiges begegnen wird in diesem Leben, all die Leiden, all die Opfer, die an ihr Herz gestellt werden und herantreten. Denn das Leben des Priesters ist ein beständiges Opferleben, weil auch Mein Leben ein beständiges Opferleben war, und diese ihre Leiden und ihre Opfer, die sie bringen müssen, die der Beruf mit sich bringt, Ihr Tag für Tag zum Opfer bringen und Ihr sagen: Du meine königliche Braut, Du Allerliebste meines Herzens, wenig ist es, was ich aus mir kann, alles was ich aber kann, das will ich Dir übergeben.

Sieh, der Herr setzte mich zum König über die Menschheit, der Herr setzte mich zum Herrscher über alle Herzen, über die Menschenherzen, also bin ich König der Schöpfung, König der katholischen Kirche, des Reiches Christi auf Erden. So nimm alles hin, was ich bin und habe, es gehört auch Dir. Darum komme und trete in gleiche Herrschaft mit mir, herrsche Du über die Herzen mit mir, über die Herzen meiner Kinder, meiner Pfarrei, dieses Klosters, dieser Stiftung, dieser Diözese, der ich vorstehen muß. Sie sollen sehen, wie sie die Herzen gewinnen, mit welcher Liebe sie ihre Kinder behandeln, mit welcher Liebe sie ihre ausgearteten Kinder aufsuchen und ihnen nachgehen werden. Ich verspreche ihnen, daß keines ihrer anvertrauten Schäflein zugrunde geht, auch wenn es vorkommen sollte, daß ein Schäflein stirbt ohne die heiligen Sterbesakramente, weil man sie nicht zur rechten Zeit gerufen, mit oder ohne Schuld, oder weil sie selbst nicht kommen konnten.

Wenn diese Seelen nur vorher noch im Schifflein Petri gestanden sind, dann soll all ihre Angst sie nicht beunruhigen, denn sie sollen wissen, daß Eine an ihrer Seite steht, die sie unsichtbar vertritt in ihrem Amte, dem sie sichtbar nicht vorstehen konnten, und daß nur jene verlorengehen, die in den Abgrund des Unglaubens, den Abgrund des verstockten Unglaubens gestürzt sind. Das heißt, daß nur diejenigen, die allen Einsprüchen Meines Geistes hartnäckig widerstehen, verlorengehen werden. O mein Herz ist weit und groß, und was Ich anordne in Meiner Kirche, und was Ich spreche durch Meine Kinder, durch eine Seele, die, vereint mit Meinem Geist, eines Herzens und eines Sinnes mit Mir geworden ist, läßt erkennen, wie gut Ich bin, unendlich gut! ..

 

Jesus: „Nein, Meine Tochter! Du siehst hier Meine Mutter als die königliche Braut der Priester, Meiner Diener! Sie ist jetzt eingegangen in Ihre Herrlichkeit; Sie weilt jetzt nicht mehr unter Meinen Aposteln; Meine heilige Mutter kann jetzt nicht mehr dem Auge sichtbar, dem Ohr hörbar, den sinnlichen Gefühlen wahrnehmbar unter ihnen Sich aufhalten. Und doch will Sie noch unter ihnen weilen, will noch ihre Gefährtin sein wie damals, als Sie noch unter ihnen lebte. Denn Meine Apostel sind noch auf Erden und werden auf Erden weilen, solange die Welt besteht, in Meinen Priestern, im katholischen Priestertum! Darum wünsche und verlange Ich, daß Meine Diener Sie annehmen als ihre königliche Braut, sich mit Ihr geistigerweise vermählen. Und was ihnen abgeht an natürlichem Gefühl, sollen sie um so inniger in ihrem Herzen, in ihrem Geiste fühlen und umfassen. Sie sollen wissen, daß sie in Ihrer Nähe sich aufhalten, daß sie unsichtbarerweise in Ihrer Nähe sind, vielmehr ihre Braut unsichtbarerweise bei ihnen steht bei Tag und bei Nacht. Für diejenigen Priester nun, die diese Verlobung eingehen werden, sind diese Ringe bestimmt, und an dem Tage, wo sie sich geistig erweise mit Meiner Mutter vermählen, werde Ich Selbst diesen Ring bei ihrem heiligen Meßopfer, in dem Augenblick, wo Ich in sie eingehe, an ihren Finger stecken. Ich Selbst werde der Hohepriester sein, der sie mit Ihr vermählt ..

 

Jesus: „Ich habe dir im Anfang gezeigt, wie Meine Mutter verschleiert als Priesterbraut in der einen Hand die Lilie, in der anderen, in der linken Hand ein Gefäß trägt, ein goldenes Gefäß, ganz mit Ringen angefüllt. Damit der Hauptgedanke nicht verlorengeht, muß Ich dir beibringen, daß es Mir leid und sehr wehe tut, daß so wenige Priester glauben, und die Worte, die Ich durch dich an sie richte, nicht mehr beherzigen. Würden sie dieselben beherzigen und darüber nachdenken, o wie vieles könnte besser gemacht werden, wie vieles würde anders sein, wie würde die Liebe einziehen in so manches Priesterherz. Der Trauring, den die Eheleute sich einander geben, soll sie fortwährend an die Liebe und Treue erinnern, die sie sich gegenseitig versprochen und gelobt haben. Diese Liebe und Treue soll sie aufrecht halten in all den Schwierigkeiten des Berufes, und wenn sie ein Leid auf vier Schultern tragen, ist es gewiß leichter als auf zwei Schultern. Siehe, das wollte Ich heute abend mit dir besprechen. Wenn mehr Priester sich anschließen würden und die Worte in sich aufnähmen, die Liebe müsste in den Herzen der Priester sich mehren, die Liebe zu Mir, die Liebe zu ihrem heiligen Beruf; denn sie alle sind ein anderer Christus. Wie viele aber gibt es, die ihre Würde tragen und ansehen als ein Joch, die sie nicht mit Liebe tragen. O wenn doch alle Priester die Schriften nähmen und sie gut studierten, die Liebe müsste einziehen in ihr Herz, die Liebe zu ihrem heiligen Beruf, und diese Liebe, die da in sie eingeht, müsste ihren Beruf erleichtern, daß sie mit Freuden die Last tragen, die Ich ihnen auferlegt, und diese Liebe würde übergehen in so viele Untergebene, und wie manches würde dadurch gebessert!

 

 

177  Fest des Heiligen Johannes des Täufers 1897

„Niemand kann sagen, mein Beruf hält mich ab.“

Also, die Welt liegt im argen, der Glaube schwindet von Tag zu Tag mehr und mehr, und auch die guten Katholiken werden vom Strom der Zeit mit fortgerissen. Hinweggeschwemmt wird alles Heilige und Ehrwürdige durch die allzu große Vergnügungssucht dieser Tage! Denn es reihen sich Feste an Feste, die darauf abzielen, den Glauben und die guten Sitten zu untergraben, alles Religiöse aus den Herzen herauszureißen. Wo bleibe Ich nun, euer Herr und Gott? Ich befehle euch im Namen des Vaters und des Heiligen Geistes, dass die treuen Kinder Meiner Kirche sich anschließen müssen an den Liebesbund, den Ich befohlen habe zu errichten in Meiner Kirche. Und nun hört die Statuten, die Ich euch selbst diktiere in eigener Person:

Jeder Priester hat in seiner Gemeinde darauf hinzuwirken, jeder hat die Aufgabe, dass er mit Entschiedenheit vor die Vorstände der Gemeinde hintritt, daß die allzu große Vergnügungssucht womöglich aufgehoben, und wenn nicht aufgehoben, so doch möglichst gemindert werde. Jeder Priester hat die Gewalt, die Ich ihm übertragen habe durch die Priesterweihe, die Ich ihm gegeben habe, also eine göttliche Gewalt, die alle Gewalt dieser Erde, die einem Geschöpf gegeben, auch wenn er König oder Kaiser wäre, weit, weit überragt. Jeder Priester hat in seiner Gemeinde dafür mit Entschiedenheit zu sorgen, dieser Vergnügungssucht entgegenzutreten!

Dann soll er die guten und treuen Katholiken anhalten und auffordern, trösten und warnen, trösten und aufrichten, wo es notwendig ist; die Leidenden, ganz besonders jene Familien, die Ich mit Kreuz heimsuche; denn Ich kann unmöglich den guten und treuen Christen die Leiden ersparen. Denn wißt ihr, ein Kennzeichen eines guten Christen sind die Leiden. Daran müsst ihr erkennen, daß ihr gute Kinder der katholischen Kirche seid, wenn ihr viel mit Leiden heimgesucht seid. Denn ihr alle sollt das Kreuz schleppen und sollt Meine Kirche unterstützen. Meine Kirche schleppt das Kreuz, wie Ich dir damals gezeigt, als Ich dir das Leiden geben wollte, wo Ich dir sagte und dich fragte, ob du mit Mir das Kreuz tragen wollest. Damals hast du Mich gesehen, wie Ich ein Kreuz schleppte. Siehe, es ist das Kreuz, das Ich trage in Meiner Kirche. Viele, viele ihrer Kinder sind abgewichen helfen, vom rechten Wege, laufen den Irrlichtern nach und irren in Sandwüsten einher und gehen elend zugrunde, ja, elend zugrunde. Die treuen Kinder Meiner Kirche, sie sollen zusammengeschart, zusammengeführt werden zu Meinem Herzen, Meine treuen Kinder. Wißt ihr, ihr Priester, ihr habt die Aufgabe, dieses zu tun, denn nicht ihr allein könnt das Kreuz tragen, Meine treuen Kinder sollen euch dabei helfen, sie alle sollen vollzählig werden, sie sollen unter dem Kreuz stehen und Meiner Kirche das Kreuz schleppen.. denn nicht ihr allein könnt es schleppen, auch nicht jene Kinder allein, die sich da zurückgezogen, um sich den Werken der Gottes- und Nächstenliebe zu widmen.

Seht, das alles nützt gar zu wenig; denn im Strom dieser Zeit stehe Ich. O seht, wie Mein Herz blutet! Seht, wie ist Mein Herz so zerrissen. Tausend und abertausend Wunden sind diesem Herzen geschlagen worden. Nicht mehr ist es wie vor einigen Jahrhunderten, wie Ich damals klagte Meiner Dienerin, der seligen Margareta Maria Alacoque, daß diejenigen Mir so weh tun, die Ich Mir erwählt. Nein, zerrissen ist Mein Herz in tausend und abermaltausend Stücke. Nicht mehr allein eine Dornenkrone ist um Mein Herz gewunden, nein! O höret die klagende Stimme eures Hirten! Seht, wie die Jugend Mir entrissen wird! Die Jugend ist die Zukunft und Meine zukünftige Kirche. Was soll aus ihr werden? Höret die klagende Stimme eures Oberhauptes ihr, Meine treuen Kinder! ..

Seht, Ich stehe an der Spitze, seht, Ich gehe euch voraus! Schaut auf Mich, folgt Mir nach, erinnert euch, wie Ich unter euch gewandelt bin, wie Ich niemand gescheut. Ahmt Mich nach, studiert Mein Leben, wie Ich die Guten um Mich herum gesammelt und ihnen das Evangelium verkündet, wie Ich vor die Pharisäer und Stolzen hingetreten und sie zurechtwies, obwohl Ich doch wußte, daß Ich dadurch nur Meinen Tod beschleunigte. Wie Ich vor sie hintrat und fortfuhr, Meinen Feinden ihr Unrecht vorzuhalten, so sollt ihr es auch tun ihr, Meine treuen Diener!“

 

 

190 Mariä Himmelfahrt 1897

„Kein Wort soll vergebens gesprochen sein, es ist begleitet mit einer übernatürlichen Kraft, .. die bis jetzt euch verborgen ist.“

Maria: „Erhebe dich, Meine Tochter, schau und folge mit dem Auge deines Geistes, was dir alles gezeigt werden wird. Glückselig seid ihr, ihr Kinder Meines lieben Sohnes, ja glückselig seid ihr, denn Er ist es, Der euch zusammengeführt und den Liebesbund mit euch geschlossen hat, glückselig seid ihr, weil ihr geglaubt habt; denn alles, was der Herr euch sagen wird, wird in Erfüllung gehen. Folget nur Seiner Lehre, tut nur Seinen Willen, und glückselig werdet ihr eingehen, so wie ihr seht, daß Ich aufgenommen wurde heute in die Gemeinschaft Meines lieben Sohnes. Denselben Weg werdet ihr finden wie Ich, denselben überglücklichen Gang werdet auch ihr machen, wenn eure Laufbahn auf Erden zu Ende geht.“ ..

Maria: „Meine Kinder! Seht, wie glückselig der Augenblick ist, wo unsere Seele hinübergeht über die Gefilde dieser Erde und einzieht in jene Herrlichkeit, die kein Auge gesehen, kein Ohr gehört und in keines Menschenherz gedrungen ist. Seht, der Augenblick ist gekommen, wo Ich, allem Leiden enthoben, eingehe, um nichts mehr zu tun, als nur zu genießen und immer und ewig zu genießen und immer und ewig auszuruhen von aller Mühsal, die kurz und schnell vorüber ist. Obwohl Ich lange Zeit auf Erden weilte, so ist es doch nur ein Augenblick gegenüber der nie endenden Ewigkeit.

Jesus: „Seht, Meine Kinder, alle, die davon Kunde erhalten, welche die Schriften lesen, die Worte, die ihr niederschreibt, sollen in ein neues Licht erhoben werden, in ein neues Glaubenslicht. Das Licht des Glaubens soll in ihrem Herzen heller auflodern als seither. Die unendliche Barmherzigkeit Gottes wird ihnen deutlicher als je zuvor vor ihren Geist treten, und viele, viele gute Vorsätze werden gefaßt, und weil die Menschen, wenn sie hören und sehen, wie Mein Sohn so zufrieden ist mit dem wenigen Guten, das getan wird, wenn sie guten Willen zeigten, dann macht die Seele Fortschritte, dann legt sie die Ängstlichkeit ab, sie probiert es, sie betet mehr, sie ruft Mich an in der Not, sie nimmt zur Barmherzigkeit Gottes ihre Zuflucht, und ein einziges Ave Maria erhebt die Seele im Gnadenleben eine Stufe höher. ..

Maria: „Kein Wort soll vergebens gesprochen sein, es ist begleitet mit einer übernatürlichen Kraft, die ihr nicht kennt, die bis jetzt euch verborgen ist. Und so soll auf Erden durch das Senfkörnlein, das da so unscheinbar gelegt wird, manchem ein Licht aufgehen, das ihm zum ewigen Leben hinüberleuchtet. Und Ich verspreche euch, alle, die ihr Mir empfehlet, alle, die ihr wünscht, gerettet zu sehen, sie sollen gerettet werden! Erweitert euer Herz, verlangt viel! Große, ja großmütige Seelen will der Herr! Breitet euer Netz weit aus, um viele Seelen einzufangen. Ferner sollen durch die uneigennützige Nächstenliebe, die ausgeübt wird von all denjenigen, die Meinem Sohn treu dienen wollen, viele, viele Seelen gerettet werden. Ihr habt gewünscht, Meine Kinder, daß der Himmel geziert werde, daß Ich recht viele mit aufnehme in die ewige Herrlichkeit. Die Bitte soll euch gewährt werden. So viele Augenblicke ihr in dieser Nacht euch versammelt und Meinem Sohn zum Opfer bringt, so viele Seelen sollen eingehen in die ewige Herrlichkeit.“

 

1038  Pfingstmontag am 24. Mai 1915

„Der Unglaube und die aus ihm herausgewachsene Sittenlosigkeit hat die Zuchtrute zurechtgeschnitten und Mir in die Hand gedrückt, und Ich werde sie nicht eher aus der Hand geben, bis wenigstens Mein auserwähltes Volk geläutert und gesiebt ist.“

Jesus: „Die bekommen einen herrlichen Lohn, die gut und brav gefallen sind und sich geopfert haben. Schlimmer geht es denen, die Ich aus Gnade und Erbarmen noch leben lasse, um auf ihre Bekehrung zu warten, wenn sie es nicht tun. Es kommt noch vieles, bis die Menschen in sich gehen; denn Ich will Meine Anerkennung von den Menschen. Sage jenem Priester, der so spitzfindige, spöttische Fragen stellt: Solange das Priestertum nicht verstehen will, was Ich mit dir rede, und spötteln und kritisieren will, werde Ich Meinen strafenden Arm alle noch fühlen lassen, was der Unglaube fertiggebracht. Der Unglaube und die aus ihm herausgewachsene Sittenlosigkeit hat die Zuchtrute zurechtgeschnitten und Mir in die Hand gedrückt, und Ich werde sie nicht eher aus der Hand geben, bis wenigstens Mein auserwähltes Volk geläutert und gesiebt ist.

Quelle: „Offenbarungen an Barbara Weigand“ von Barbara Weigand von Schippach

 

 

III.

 

Der Eucharistische Liebesbund des Heiligsten Herzens Jesu – Das Rettungsmittel für diese Zeit

Viele Male hat unser Herr bestätigt und dies durch Worte und erkennbare Zeichen, dass er Barbara Weigand, eine Frau aus dem Volke, „eine einfache Frau“, zu Seinem Werkzeug und zu Seiner Botin gemacht hat. Er hat sie beauftragt mit einer Botschaft von wichtiger und weittragender Bedeutung und sie als Werkzeug beglaubigt „durch das Kreuz einer abscheulichen Krankheit“ (Karfreitag 1903). Was der Herr gewollt hat, ist, dass sich die treuen Glieder der Kirche zu einem Bund zusammenschließen, zu Seinem „Eucharistischen Liebesbund des heiligsten Herzens Jesu“, als Damm gegen Gleichgültigkeit und Vergnügungssucht und gegen die immer mehr sich verbreitende Verunehrung des allerheiligsten Altarsakramentes.

Der Liebesbund ist eine Vereinigung jener Gläubigen, welche einen lebendigen Glauben an die wirkliche und wesenhafte Gegenwart des hochgebenedeiten Gottessohnes Jesus Christus im allerheiligsten Sakramente des Altares pflegen wollen. Um diesen Glauben zu erhalten und zu stärken hat der †hl. Vater Papst Pius X. die öftere hl. Kommunion eingeführt. Durch den lebendigen Glauben nämlich an Jesus, den Erlöser der Menschen, welcher mitten unter seinem auserwählten Volke (in der hl. katholischen Kirche) im allerheiligsten Sakrament lebt, soll die Welt zu Gott wieder zurückgeführt werden, von dem sie durch den Unglauben, die größte und gefährlichste Verirrung der Jetztzeit, abgefallen ist. Die öftere hl. Kommunion ist das große Rettungsmittel unserer Zeit. Durch die hl. Kommunion will der Heiland die Herzen der Menschen mit seinem göttlichen Herzen, aber auch die Christenherzen durch dasselbe Band göttlicher Liebe untereinander zu einem großen und heiligen Liebesbund vereinen. Jesus in der hl. Hostie ist der Mittelpunkt des katholischen Lebens; das Band ist die hl. Kommunion; die Quelle der Gnaden ist der Tabernakel. Aus ihm sollen sich ergießen die Ströme der Gnaden über die ganze Welt. Glückselig diejenigen, die Seine Worte hören und glauben; sie sollen hier auf Erden schon kosten, wie süß der Herr ist.

Friede und heilige Freude sollen alle genießen, die sich beteiligen an dem Liebesbund, der ein Bund Gottes mit Seinen vielgeliebten Kindern bilden soll. Der Empfang des Leibes und Blutes Jesu Christi will Herz und Gemüt mit besonderem Segen füllen. Den Familienvätern und Müttern will der Herr besondere Gnaden schenken für die Erziehung ihrer Kinder; sie sollen in ihren Familien Freude an den Kindern erleben und ein besonderer Trost soll sie begleiten, wenn sie dereinst eingehen in ihre ewige Ruhe.

„Empfange mich,“ so spricht Jesus zu einer jeden Seele, „in der hl. Kommunion, und Ich will dich in Meine Arme schließen, und du sollst wissen, dass du an deinem Freundesherzen ruhest; empfiehl Mir alles, was dich drückt; sage Mir, dass du Mich liebst, und das genügt Mir, und Ich verspreche dir, dein Kreuz soll dich nicht mehr so schwer drücken, wie bisher. - Sag’ an, ist es nicht viel härter, zu Leiden und allen Trostes beraubt zu sein, als zu lieben und getröstet zu sein? Du sollst alle Leiden in Vereinigung mit Mir für gering achten, weil die Liebe Meines Herzens es dir tausendfach zu vergelten versteht. Die Leiden, die Ich dir schicke, sind nur Beweise Meiner Liebe.

Siehe, 33 Jahre habe Ich den letzten Platz eingenommen, den noch kein Mensch eingenommen, den keiner einnehmen wird von Adam bis zum Weltende, um dir zu zeigen, wie Ich dich liebe. O ihr Menschen, ihr wißt und kennt nicht die Sehnsucht eines Gottes. Ihr fürchtet den Vater als streng und gerecht. Ja, Er ist’s, der Vater; aber vergeßt nicht, dass Er auch die Liebe Selbst ist. Was fürchtet ihr den Vater; Er ist doch Mein Vater, und Ich bin doch der Bräutigam einer jeden Seele, die Ich mit Meinem Blute erkauft habe. Denket doch an jenes Herz, das 33 Jahre für euch schlug und das Tag und Nacht jedes Christenherz in Seine Liebe einschließt.“

Welch ein Trost und Kraft liegt in der Wahrheit: - Jesus denkt an mich. Jesus, der starke Gott, kämpft mit mir, und wenn ich mich nicht schäme, unter Seiner Fahne zu stehen und Ihn vor meinen Mitmenschen zu bekennen, dann gehöre ich zu den liebsten Kindern Seines Herzens, und Er wird mich einst mit einer herrlichen Krone schmücken, die mich vor den Himmelsbürgern die ganze Ewigkeit hindurch auszeichnen wird.

 

Zweck des eucharistischen Liebesbundes

Der Liebesbund hat zum Zweck, einerseits den Triumph der hl. Kirche über ihre Feinde herbeizuführen durch Zusammenschluß aller guten und getreuen Kinder der heiligen katholischen Kirche aus jedwedem Stande (Priester-, Laien und Ordensstand, besonders aber aus dem jungfräulichen Stande in der Welt) zu einer kräftigen Betätigung des katholischen Glaubens durch Ausübung guter Werke jeder Art, besonders des häufigen und (wenn möglich) täglichen Empfanges der hl. Kommunion nach dem Beispiele der ersten Christen, um so einen Damm zu bilden gegen den herrschenden Zeitgeist der Glaubens- und Sittenlosigkeit, sowie der religiösen Gleichgültigkeit. Anderseits will dieser Bund, welcher auch ein Gebetsbund sein soll, den Priestern helfen, in Vereinigung mit Maria alle unsterblichen Seelen zu retten, die sich noch retten lassen wollen, durch fortwährendes Beten, Sühnen und Leiden, um auf diese Weise die wahre Nächstenliebe zu betätigen und dazu beizutragen, dass das Reich des göttlichen Herzens Jesu über die Herzen aller Menschen verbreitet werde.

 

Inhalt und Ziel des Eucharistischen Liebesbundes

Das Wesen des Eucharistischen Liebesbundes besteht in einer innigen Zusammenführung aller Gottgeeinten und nach Gott strebenden Geschöpflichkeit, verbunden mit einer innigsten Sehnsucht, dem Eucharistischen König im Allerheiligsten Altarsakrament auf ewig verbunden zu sein, durch Gebet, Sühne und Zurückgezogenheit, um Anbetung, Hingabe und Treue in der Befolgung der Gebote der heiligen Kirche letztlich die ersehnte Gottesliebe und Gotteserkenntnis zu erlangen, und so an einer machtvollen Verherrlichung Gottes mitzuwirken, und Seinen hochheiligsten Leib und Blut gegen jeglichen Frevel und Angriff der Ungläubigen zu schützen, - und wenn es sein muss, mit Leib und Seele. Darum steht am Anfang dieses Gebetsapostolates der Erlöser Selbst; diesen Liebesbund hat der göttliche Heiland beim letzten Abendmahl Selbst gestiftet, wie schon berichtet, wie wir es auch in den Weigand’schen Schriften lesen können: „Am Vorabend vor Seinem bitteren Leiden, als Er das Allerheiligste Sakrament einsetzte, begründete Er den Liebesbund, schloss das Band, das Er schlingen wollte um alle treuen Kinder, die da eingehen würden ins Schifflein Petri, und am Kreuze besiegelte Er dies Band mit Seinem kostbaren Blute.“

Der hl. Papst Pius X. hat dieses vorher so locker gewordene Band durch Einführung der frühzeitigen und täglichen heiligen Kommunion wieder enger und fester geschlungen, und der begnadigten Jungfrau Barbara Weigand sind die Geheimnisse und Wirkungen des Liebesbundes nicht nur für das innere Leben der einzelnen Mitglieder, sondern auch für das Vaterland und die ganze katholische Kirche geoffenbart worden, und zwar in (noch) vollkommenerer Weise als ihren heiligen Vorgängerinnen. Durch ihr beharrliches und bescheidenes Wirken mit Wort und Beispiel bei Priestern und Volk für die tägliche heilige Kommunion und durch den Leidenskreuzweg, den sie bis zu ihrem Tode gehen musste, war sie uns darin in allem Vorbild und Ansporn. Gerade das ist das rote Band, das durch alle ihre Schriften geht, parallel mit den eucharistischen Bestrebungen Pius X., wofür sie, wie wir oben aus den eigenen Worten des Heilandes ersehen, im Verborgenen als Opfer und Werkzeug ihr ganzes Leben lang diente und dabei oftmals auch herausragende heroische Tugendopfer erbrachte, wie man in den sieben Bänden der „Offenbarungen an Barbara Weigand“ lesen kann.

 

Der Geist des Eucharistischen Liebesbundes

Der Liebesbund ist eine Vereinigung jener Gläubigen, welche einen lebendigen Glauben an die wirkliche und wesenhafte Gegenwart des hochgebenedeiten Gottessohnes Jesus Christus im Allerheiligsten Sakramente des Altares pflegen wollen. Um diesen Glauben zu erhalten und zu stärken, hat Papst Pius X. die öftere heilige Kommunion eingeführt. Durch den lebendigen Glauben nämlich an Jesus, den Erlöser der Menschen, welcher mitten unter Seinem auserwählten Volke (in der einen wahren, heiligen römisch-katholischen und apostolischen Kirche) im Allerheiligsten Sakrament lebt, soll die Welt zu Gott wieder zurückgeführt werden, von dem sie durch den Unglauben, die größte und gefährlichste Verirrung der Jetztzeit, abgefallen ist.

 

Die öftere heilige Kommunion ist das Tor zum Heil

Durch die heilige Kommunion will der liebe Heiland die Herzen der Menschen mit Seinem göttlichen Herzen, aber auch die Christenherzen durch dasselbe Band göttlicher Liebe untereinander zu einem großen und heiligen Liebesbund vereinen. Jesus in der heiligen Hostie ist der Mittelpunkt des katholischen Lebens; das Band ist die heilige Kommunion; die Quelle der Gnaden ist der Tabernakel. Aus ihm sollen sich ergießen die Ströme der Gnaden über die ganze Welt. Glückselig diejenigen, die Seine Worte hören und glauben; sie sollen hier auf Erden schon kosten, wie süß der Herr ist. Friede und heilige Freude sollen alle genießen, die sich beteiligen an diesem einen Liebesbund. Der Empfang des Leibes und Blutes Jesu Christi wird Herz und Gemüt mit besonderem Segen erfüllen. Dieser vom Herrn ausdrücklich verlangte Gebetsbund ist also nur der Form nach neu, die Sache selber ist so alt wie das Christentum. Er soll (seinem Zwecke nach) das katholische Bewusstsein der Zusammengehörigkeit neu beleben, befestigen und vervollkommnen, nicht gründen. Wenn nun dieser Liebesbund, der in den Weigand’schen Schriften auch mit einem Baum verglichen wird, etwas Gutes ist und von Gott kommt, dann ist auch dessen Same, nämlich die Schriften, ein guter Same. Der Erzbischof von Salerno starb als Mitglied dieses Liebesbundes. Seine Empfehlung lautet: Wir bestätigen und segnen von ganzem Herzen den frommen eucharistischen Liebesbund und empfehlen seine weiteste Verbreitung.

Wir gewähren einen Ablaß von 100 Tagen jedem, der den Weiheakt oder die Aufopferung am Morgen und Abend verrichtet.“ Salerno, 16. Mai 1914 + Valerio Erzbischof.

 

 

III.

Der hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort
zur Berufung des Seelenführers:

Seelenführer und fromme Personen, die durch andere Übungen, Jesus Christus in sich oder in ihrem Mitmenschen gestalten wollen, können wir, meine ich, sehr gut mit Bildhauern vergleichen, die im Vertrauen auf ihre eigene Erkenntnis, ihren Fleiß und ihre Geschicklichkeit, mit unzähligen Hammerschlägen aus hartem Stein oder knorrigem Holz ein Christusbild herauszumeißeln suchen. Gar oft gelingt es ihnen nicht, Christus gut getroffen darzustellen, sei es, weil sie die Person Jesu Christi zu wenig kennen, sei es, weil manche Schläge fehl gingen, die das Bild entstellten. Wer aber das Geheimnis der Gnade, das ich ihm darbiete, annimmt, den kann ich mit einem Former oder Gießer vergleichen, der die schöne Form, Maria, gefunden hat, in welcher Jesus naturgetreu und auf göttliche Weise geformt wurde. Ohne auf eine eigene Geschicklichkeit zu vertrauen, sondern einzig und allein auf die Vortrefflichkeit der Form ergießt und verliert er sich in Maria, um das naturgetreue Abbild Jesu Christi zu werden. Welch schöner und wahrer Vergleich! Wer wird ihn verstehen? Ich hoffe, auch du, mein teurer Bruder. Aber bedenke, dass man nur Geschmolzenes und Flüssiges in eine Form gießen kann, d.h. du musst in dir den alten Adam vernichten und schmelzen, um in Maria ein neuer Mensch zu werden.
Quelle: DAS GOLDENE BUCH des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort.

 

Wolfgang Bastian
„Eucharistischer Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu“
„Offenbarungen an Barbara Weigand“

25. März Fest Maria Verkündigung.

Seit 1988

Im Dienste des Eucharistischen Königs

www.barbara-weigand.de

 

Das letzte Aufgebot

Weihnachtsbrief 2016
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 Katholische Aktion
Redaktion Sept. 2016

Eucharistischer Liebesbund
Sonderausgabe an die Freunde GOTTES
Ehrfurchtslosigkeit und Gewissenlosigkeit gegenüber dem hochheiligsten Himmelsbrot sind unerträgliche Beleidigungen Gottes. Gott ist für viele in Vergessenheit geraten.
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MITTEILUNGSBLATT 2/2016

Die Wahrheit über Barbara Weigand von Schippach und ihr Eucharistisches Zentrum
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Aussagen der Dämonen

über die Offenbarungen Barbara Weigand,
laut den Tonaufnahmen Anneliese Michel
weiter

 

Sakramentskirche in Schippach

Jesus zu Barbara Weigand am 12. Januar 1919
Nicht eher wird der volle Friede einziehen, bis auf der Kuppel der Sakramentskirche die goldene Monstranz erglänzt ...
Die Sakramentskirche muss gebaut werden.

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Eucharistischer Liebesbund

Ausgewählte Texte zum Eucharistischen Liebesbund aus den Offenbarungen an Barbara Weigand

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Mobilmachung

Sinn und Zweck der  Tabernakel Ehrenwache
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Bücher PDF Datei

Leben für GOTT und sein Reich
Barbara Weigand im Urteil von Bischöfen und Priestern
Lebensbeschreibung Barbara Weigand
Tabernakel-Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi
Gebetsarmee Gottes - Eucharistischer Liebesbund
Tabernakel-Heiligster Ort der Kirche
In der Nachfolge des Kreuzes
Wo bleibe ICH nun, euer HERR und GOTT?
Die Wahrheit -Verteidigungsschrift
Leben für GOTT und sein Reich 2. Aufl.
DER AUFTRAG: Gegen das vergessen

 

 Offenbarungen
Band 1-7
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Band 1 PDF Datei
Band 2 PDF Datei
Band 3 PDF Datei
Band 4 PDF Datei
Band 5 PDF Datei
Band 6 PDF Datei
Band 7 PDF Datei
Alle 7 Bände in einem Pdf 3646 Seiten - 20,8 MB.

 

 Botschaften PDF Datei
Wolfgang E. Bastian

Zum 72. Todestag von Barbara Weigand:
Rundbrief zum 72. Todestag
Rundbrief zum 70. Todestag
Rundbrief 29.09.2014

 

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