Home
Seite drucken

5. September 2009

Thema:
Heiliger Tabernakel

49
Fastnachtmontag 1896

„Wo bleibt der Tribut, den Mir die Menschen schuldig sind?“

Jesus: „Komm, Meine Tochter, und nimm Platz an Meinem Herzen! Schau hinein in dieses Herz, das für dich ist geöffnet worden. Schau, wie es schlägt aus Liebe zu dir und zu all denjenigen, die sich im Geist mit dir vereinigen. Ihr, Meine liebsten Kinder, ihr sollt Mich entschädigen für all den Undank jener Kinder, die den Weg des Lasters gehen und der Sünden. Siehe, wie man Satan huldigt, wie man sich gegenseitig Glück wünscht, wie man die Fahne hochschwingt, um diesem zu gefallen, und doch bin Ich ihr Erlöser und doch bin Ich der Schöpfer, der Herr des Himmels und der Erde, der mit dem Hauch Seines Mundes diese Welt erschaffen, der mit einem einzigen Wort alle Geschöpfe ins Dasein gerufen. Ich habe den Menschen erschaffen zu Meiner Ehre und Verherrlichung. Wo bleibt nun Meine Ehre? Wo bleibt der Tribut, den Mir die Menschen schuldig sind? Ach, daß sie den Weg des Lasters und der Sünde gehen, das ist der Dank, daß Ich dreiunddreißig Jahre unter ihnen gewandelt bin, daß Ich durch Wort und Beispiel sie belehrt, daß Ich alle Mühseligkeit dieses Lebens auf Mich genommen, um alle Menschen zu retten und ewig glückselig zu machen. Versteh es wohl, Meine Tochter! Die Sünde hat das Paradies aus der Welt hinausgeschafft und darum muß die Sünde gebüßt werden, um den Menschen wieder das Paradies zu öffnen. Und Ich habe es getan für Mein Volk. Ich sage dir noch einmal, Meine Tochter, wo bleibt der Dank, den Ich zu ernten habe als ihr Gott, als ihr Schöpfer und Erlöser?“