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8. August 2009

Thema:
Gedenktag an den Hl. Pfarrer Johannes Maria Vianney

Die Priester des Herrn sollen:
Die Befehle Gottes treu und gewissenhaft ausführen, die Menschheit zurückführen zum Tabernakel und auf große Ereignisse vorbereiten.

Der Herr verlangt von einer jeden Seele, die Im dient, am Altare oder auch auf der Kniebank, daß sie Seine Wünsch und Befehle hört und sie auch befolgt, umgehend, gewissenhaft und mit vollem Einsatz, aber auch im Vertrauen auf Seinen heiligsten Schutz und Beistand und zudem fordert Er uns immer wieder auf, daß wir uns kindlich geben und ungezwungen handeln, ganz im Vertrauen auf Seine Liebe und Sein Erbarmen. Wir dürfen, ja wir müssen immer und unaufhörlich auf Seine Göttliche Vorsehung bauen und darauf vertrauen.
Und welches sind denn Seine Befehle? Die Menschheit zurückzuführen zum Tabernakel, dieses wünscht der Herr. Er wünscht, die Christenheit zurückzuführen zum ersten Geist des Christentums, die Christen zu scharen um Seinen Altar, die Christen an Seinen Tisch zu führen. Und weil dieser Befehl nicht beachtet wird von denjenigen, die dazu die Vollmacht haben, oder diese wenigstens noch nicht entschieden eingreifen und einschreiten wollen – ich muß hinzufügen: weil ja auch noch nicht die rechte Zeit gekommen ist – darum müßt ihr diesen Befehl ausführen. Ihr müßt so lange die Bitten wiederholen, bis dieser Befehl des Herrn siegen wird in der Kirche. Am 25. Februar 1916 sagte der Herr zu Seinem Werkzeug Barbara Weigand, auf den Zustand der heiligen Kirche angesprochen: „Diejenigen Priester, die nicht Meinen Geist annehmen und Meine Werke verfolgen, sie verfallen so weit in den Stand der Ungnade, daß Ich ihnen die Gnade der Wandlung entziehe am Altare.“ Und zu den kommenden Ereignissen und großen Umwandlungen in Welt und Kirche sagte Er zu ihr: „Immer tiefer und geheimnisvoller werden nun die Zeilen, die Ich deiner Feder anvertraue, und nur solche Seelen vermögen sie zu fassen, die geistig schon weit fortgeschritten sind. Um dir und Meinen geliebten Aposteln der letzten Zeiten einen tiefen Einblick in das geistige innere Leben Meiner heiligen Kirche zu gestatten, muß Ich dir eine überaus traurige Wahrheit enthüllen. Der geistige Wert des heiligen Meßopfers, der so groß ist, daß alle Sünden gedeckt werden könnten, er schwindet immer mehr, und zwar deshalb, weil seit der Scheidung der Geister im gesamten geistlichen Leben eine Scheidung vor sich geht. Diejenigen, welche bemüht sind, mit Hilfe Meiner himmlischen Mutter Mir näherzukommen, genießen immer größere unerfaßliche Gnaden, die anderen hingegen, die schon mehr der Nacht des geistlichen Lebens anheimfallen, bei diesen wird es täglich dunkler, und täglich muß Ich ihnen Meine Gnade mehr und mehr entziehen. Auch diejenigen Priester, die nicht Meinen Geist annehmen und Meine Werke verfolgen, verfallen so weit in den Stand der Ungnade, daß Ich ihnen die Gnade der Wandlung entziehe am Altare.“
Es ist nun an uns, uns daran zu erinnern und uns Ihm anzuvertrauen, an der Hand unserer geliebten und über uns wachenden Mutter des Herrn, Maria!