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15. März 2010

Katholische Aktion:

„Es wird eine Zeit kommen, wo alles offenbar werden wird.“


Nur in der katholischen Kirche ist die Wahrheit.
Der Herr der Kirche ist Jesus Christus, ist der Heiland der Welt!
Wir sollen als lebendige Bausteine unsere heilige Kirche zieren.

Die Bischöfe müssen wieder die wahre Tradition glaubwürdig vorleben und ihren Fortbestand sichern.
Die katholischen Priester müssen ihre Glaubenszweifel ablegen und ihr Gelöbnis zum wahren Glauben in der einen heiligen Kirche überzeugend darstellen.
Die Gläubigen haben eine heilige Pflicht, gegen unkatholische Lehren und Verkündigungen aufzutreten.
Gemeinsam müssen wir unsere heilige Kirche gegen ihre Feinde zu schützen.


Geneigte Freunde der Schippacher Botschaften.
Ihr Freunde Gottes!

Wir leben in einer Zeit der Prüfungen. Von außen, aber auch vor allem von innen, fallen die Wölfe und Feinde der Kirche über uns. Erbeben und allerlei Katastrophen, Hungersnöten, Skandale und Ungeheuerlichkeiten in allen Bereichen unseres täglichen Lebens und neuerdings wird unsere liebe heilige Kirche erneut geschüttelt und mit Spott, Vorwürfen und Hähme überzogen. Zerfall der Kirche, Zusammenbruch eines einst auf Tradition und höchste Moral gestütztes Priestertum,  unfähige und unglaubwürdige Hirten und nach Protestantismus und Freimaurertum schielenden Theologen prägen das Bild der Heilsanstalt Gottes. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes dem Abgrund nahe. Nur noch die Hilfe von oben kann diese Welt noch retten. Ist das der Beginn des Endgerichts?

Wir wissen durch umfassende Belehrungen an Barbara Weigand, daß es dem Herrn schon immer gefallen hat, daß die gläubigen Seelen für ein frommes und mutiges Priestertum durch anhaltendes Gebet, Bußwerken und äußerem Verzicht diesen Priestern beistehen, damit sie zur Vollentfaltung ihres heiligen Gelöbnisses für den Dienst am Altar gelangen, alles natürlich auch unter Bedacht von Gnade und dem Heilswirken Gottes. Zu recht verkündet der Herr in Seinen Offenbarungen an Barbara Weigand immer wieder mit klagender Stimme: „Nur am Priestertum hängt die Bekehrung Meines Volkes. Deine Beharrlichkeit trotz aller Widersprüche soll beweisen, daß es wahr ist. Oh ihr, Meine lieben Priester, teilet mit Mir Meinen Schmerz. Ihr, Meine lieben gleichgesinnten Brüder, helfet Mir! An euch hängt ja die Bekehrung Meines Volkes! Ein gläubiger Sünder ist doch besser als ein Irrgläubiger, dem die Verdienste der katholischen Kirche nicht zugewendet werden können.“

„Meine Kirche, Meine Diener werden siegen.“

„Die Priester sollen nur fortfahren im Eifer und immer predigen, und wenn es auch gleichsam vor leeren Bänken wäre, es bleibt doch etwas hängen. Oh ja, die Kirche wird siegen, aber nur durch das Kreuz, durch die Liebe in der Verborgenheit. Wie ich dir schon gesagt vor Jahren, will das Freimaurertum, will der Sozialismus die Religion, die Allerheiligste Dreifaltigkeit, das Kreuz Christi, Glauben und Vertrauen, aus der Welt schaffen; aber die Kirche wird siegen, Meine Kirche, Meine Diener werden siegen. Ich will alle Fehler Meiner Diener mit dem Mantel der Liebe bedecken, wenn sie Glauben und Vertrauen haben und sich fest an das Allerheiligste Altarsakrament anschließen, wo Ich unter ihnen wandle, wie ehemals unter den Aposteln. Man muß ihnen sagen, daß das alles nichts ist, daß es einen Gott, eine Ewigkeit gibt, und diese Wahrheit lehrt allein Meine Kirche. Darum wird Meine Kirche allein die Welt retten. Der Sieg ist nicht fern! Komm mit Mir!“ Die heiligen Päpste vergangener Zeiten haben die besondere Stellung von Kirche und Priestertum bis ins Kleinste geregelt, verbindlich geregelt für alle Zeiten. Die kirchliche Lehre über den Priester ist "unmittelbar greifbar in den Lehrentscheidungen der Konzilien und der Päpste; diese stehen ihrerseits auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der Tradition."   

„Ein guter Baum kann nicht schlechte, und  ein schlechter Baum kann keine gute Früchte bringen.“

An ihren Früchten werdet ihr sei erkennen (Matth. 7,15). In diesen Worten hat uns die göttliche Weisheit den Maßstab, den Prüfstein zur Unterscheidung der Geister gegeben. „Ein guter Baum“, sagt der göttliche Heiland weiter, „kann nicht schlechte, und  ein schlechter Baum kann keine gute Früchte bringen“.
Ein frommer Priester, der die selige Jungfrau und Gottesdienerin Barbara Weigand ein halbes Leben lang begleitete und ihr seinen priesterlichen Schutz und Gebet gewährte, beschrieb dieses einmal so:

„Die erste Frucht
ist der eucharistische Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu, worin alle christlichen Tugenden oder „Geistesfrüchte“ schon eingeschlossen sind. Es ist Barbaras Wirken durch Wort und Beispiel bei Priester und Volk für den täglichen und würdigen Empfang der hl. Kommunion. Diese Frucht ist gesund und geistig nahrhaft, wahrhaft christlich, d.h. echt katholisch. Das hat uns unser hl. Vater Papst Pius X. gelehrt. Mit dieser Frucht verherrlicht die begnadigte Jungfrau den himmlischen Vater, der ja der Geber jeder guten Gabe ist und den wir im Vaterunser um unser tägliches Brot bitten. Der göttliche Heiland Selbst ist das geistige tägliche Brot, das Brot des Lebens, das uns der Vater vom Himmel gesandt hat, und indem Er Sich Selbst uns gibt in der hl. Kommunion, vertritt Er die Stelle des himmlischen Vaters an uns, Der für Seine Kinder täglich sorgt, sie täglich ernährt, damit bald „zu uns komme Dein Reich!“

Die zweite Frucht
dieses jungfräulichen Baumes sind die Schriften, in denen der Geist Gottes spricht, wie wir fromm glauben dürfen, nicht müssen. Dadurch verherrlicht die Begnadigte die zweite Person der Gottheit, die ewige Weisheit, das Wort des ewigen Vaters. Wie über den göttlichen Heiland der Sturm Seines bitteren Leidens kam und Ihn schon im Ölgarten dreimal erschütterte, denn Jesus fing an traurig zu werden, am ganzen Leib zu beben und Blut zu schwitzen, und dreimal verließ Er Seine schlafenden Jünger, um mit Seiner menschlichen Natur im Gebet zu ringen, so wurde auch Barbara von einem dreimaligen Sturm ergriffen. Und wie nach dem dreimaligen Sturm der Geißelung, Dornenkrönung und Kreuzigung uns vom Stamme des Kreuzes die Früchte der Erlösung zufielen mit jenen sieben geheimnisvollen Schlußworten Seines Testamentes, so fing auch Babette nach ihrem dreimaligen Leidenssturm in wunderbarer weise zu reden an. Aber zuerst mußte sie, wie oben schon angedeutet, ihre während der Woche begangenen Fehler bekennen, denn nur mit ganz reinem Herzen und ganz unentweihten Lippen durfte sie verkünden, was der Heilige Geist durch sie sprach, wie ja auch ein Seraph die Lippen des Propheten Isaias zuerst mit einer glühenden Kohle reinigen mußte, bevor dieser vor dem Volk Israels auftrat, um ihm die Worte des Herrn zu verkünden. Auch der Priester am Altare betet gemäß dem Vorbilde der Propheten Isaias (Isaias 6,7), bevor Er das heilige Evangelium liest. Wie über die Propheten des Alten Bundes (Moses, Isaias, Jeremias, Daniel) Schrecken und Ohnmacht kam, bevor sie ihres Berufes fähig wurden, und wie gerade der göttliche Heiland, auf den sich alle Vorbilder und Nachbilder beziehen, die größten Leidensstürme über sich hereinbrechen ließ, so erging es auch Barbara Weigand, und die Früchte, die dieser dreimalige Sturm vom Baum schüttelte, sind die Schriften, und diese sind reif, gesund und gut.

Die dritte und letzte Frucht
die dieser Baum uns gibt, ist eine Kirche; es ist die eucharistische Friedenskirche, die der Herr, nachdem Er so viele Jahre mit Seiner Dienerin auf außergewöhnliche Weise verkehrt hat, in ihrer Heimat von ihr verlangte. Dieser Kirchenbau setzt dem ganzen Berufswerk der Barbara Weigand die Krone auf. Ihr ganzes bisheriges Leben und alles, was damit zusammenhängt, hat nur geistige Bausteine für diese Kirche zusammengetragen. Durch dieses ihr letztes Werk verherrlicht sie den Heiligen Geist in besonderer Weise. Sie selber als schwaches Menschenkind konnte nur Steine von verschiedener Art und verschiedener Größe zusammentragen, ohne anfangs zu wissen, was mit diesen Steinen geschehen soll. Der Heilige Geist fügt nun diese Steine wunderbar zusammen zum Bau einer Kirche, oder besser gesagt zum Ausbau Seiner Kirche.

Das ist die Zeit des Heiligen Geistes.
Der Eucharistische Liebesbund ist ein Geschenk Seiner Liebe an uns.

Der Heilige Geist ist ja der Vollender der Werke Gottes, und die von vielen Heiligen in erhabenem Zukunftsblick geschaute Zeit des Heilige Geistes scheint gekommen zu sein, denn die mit Papst Pius X. angebrochene eucharistische Zeit, die Zeit des Glaubens und der Hoffnung, die Zeit der feurigen Liebe, das ist die Zeit des Hei-ligen Geistes. Das Feuer des eucharistischen Pius hat bereits eine Scheidung der Geister bewirkt, die noch nicht zu Ende ist. Möge dasselbe eucharistische Liebes-feuer auch wieder vereinen, was vereinbar ist.. Darum verlange Ich, daß das ganze Priestertum sich selbst mehr verinnerliche und vom Priester aus das innere Gebetsleben auf das Volk übertragen werde. Sage dies deinen geistlichen Vorgesetzten."

„Das äußere Zeichen des Liebesbundes soll sein die Bruderliebe, die Gottes- und Nächstenliebe, die Liebe zu Mir im heiligen Sakrament.“

Der Liebesbund des hochheiligsten Herzens Jesu soll der Mittelpunkt zur Besserung der menschlichen Gesellschaft sein, denn der Herr ruft dazu die besten Kinder Seiner Kirche zu Sich, in Seinen Bund der Liebe und Seines göttlichen Herzens und Er verlangt danach, viele gläubigen Herzen um Sich zu scharen zu einem Ziel, gegen Unglaubens und der Verderbnis ein Damm zu errichten, einen Liebesbund zu begründen, in den alle Christen eintreten sollen. Nicht nur die noch gläubigen Priester und Ordensleute ruft Er, fromme und eifrige Seelen, sondern alle und einen Jeden, der ist und lebt in Seiner Kirche, im Schifflein Petri; sie alle sollen her-beikommen. „Wer sich anschliesst an den Liebesbund, den Ich mit euch am Fronleichnamsfest geschlossen habe, und der ausgeht vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist, soll das besondere Vorrecht besitzen, daß er mit heiliger Freude alles ertragen wird, was Ich in Meiner weisen Vorsehung ihm zugedacht habe. Das äußere Zeichen des Liebesbundes soll sein die Bruderliebe, die Gottes- und Nächstenliebe, die Liebe zu Mir im heiligen Sakrament. Es wird in seiner Seele ein Licht aufgehen, das wachsen wird bis zum vollen Tag. In Vereinigung und in Verbindung mit diesem Licht werden all diejenigen, die sich vereinigen in diesem Bund, eine hohe Stufe der Vollkommenheit erreichen, was immer für einem Stande sie angehören mögen, ob arm oder reich.“

„Jetzt will Ich die inneren Schätze Meines Herzens ausgießen.“

Wie dringend notwendig wäre es doch, wenn gerade in der heutigen Zeit die nach Orientierung suchende Priesterschaft sich, anstatt in Scharen zu den Modernisten, Liberalen und Freimaurern überzulaufen, ihr Priestertum stützen, wie es durch das kirchliche Lehramt über Jahrhunderte verbindlich vorgelegt ist, denn diese kirchliche Lehre über den Priester ist unmittelbar greifbar in den Lehrentscheidungen der Konzilien und der Päpste, die auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der unfehlbaren Tradition für alle Zeiten geregelt ist. „Ich habe nicht umsonst gesagt: ihr werdet aus dem alten Schatz Neues hervorbringen. Damit habe Ich dort meinen Nachfolgern kennzeichnen wollen, daß, obwohl Mein Evangelium unverändert bleibt, doch die Menschen sich ändern, und Ich Mich nach den Zeitverhältnissen und nach den Menschen richte, um dies oder jenes klarer zu erschließen, wen  die richtige Zeit dazu gekommen ist. Wie viele Geheimnisse habe Ich Meiner Kirche schon eröffnet durch Privatoffenbarungen, wie zum Beispiel die Geheimnisse Meines Herzens. Ich habe die Menschheit angewiesen, Mein Herz zu verehren. Ferner die Verherrlichung der Feste, die auf Mein Leben und Leiden Bezug haben. Das sage Ich nach Jahrhunderten und Jahrtausenden: das will Ich eingeführt haben. So ist es jetzt wieder. Jetzt will Ich die inneren Schätze Meines Herzens ausgießen.“
Wie wir aus diesen und vielen anderen Worten, an denen die Sprache des göttlichen Herzens Jesu so kenntlich ist ersehen, ladet der eucharistische Friedensfürst alle Klassen, alle Stände, hoch und niedrig, ohne Ausnahme ein, in diesen Seinen Liebesbund einzutreten. Durch würdiges und recht fleißiges, womöglich tägliches und gemeinsames Erscheinen an der Tafel  des himmlischen Gastmahles, um dadurch der „inneren geistigen Schätze“ Seines heiligsten Herzens, die Er jetzt mehr als je ausgießen will über die Seelen, teilhaftig zu werden, damit wir auf diese Weise mit Jesus vereinigt und durch Sein göttliches Blut miteinander zu einem mystischen Leibe verbunden einen festgeschlossenen Damm bilden gegen den modernen glaubenslosen Weltgeist, der alles zu überfluten droht und gegen die überhandnehmende Traurigkeit, die alles edle Streben lähmt. Wenn uns der Eucharistische Liebesbund auch nichts anderes bringen würde, als die heilige Freude, so müßten wir schon deswegen allein Feuer und Flamme für ihn sein. Der Erzbischof von Salerno starb als Mitglied dieses eucharistischen Liebesbundes. Seine Empfehlung verkündete er so: „Wir bestätigen und segnen von ganzem Herzen den frommen Eucharistischen Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu und empfehlen seine weltweite Verbreitung. Wir gewähren eine Ablaß von 100 Tagen jedem, der den Weiheakt oder die Aufopferung am Morgen und Abend verrichtet.“ Salerno, 16. Mai 1914  + Valerio, Erzbischof.

Der Eucharistische Liebesbund ist das Rettungsmittel unserer Zeit!

Barbara Weigand ist uns in einem solchen eucharistisch geprägten Lebensweg beispielshaft vorausgegangen. Durch ihr beharrliches und bescheidenes Wirken mit Wort und Beispiel bei Priester und Volk für die tägliche heilige Kommunion und durch den Kreuzweg, den sie dabei  gehen mußte, arbeitet Barbara Weigand ein ganzes Leben an der Ausbreitung des eucharistischen Liebesbundes und an der Befestigung dieses gottgewollten „Dammes“ dieser festgeschlossenen Front, ich meine die Kommunionbank, wo uns das wahre, unverfälschte Brot des Lebens verabreicht wird. Gerade das ist das rote Band, das durch alle ihre Schriften geht, parallel mit den eucharistischen Bestrebungen Pius X., wofür sie, wie wir oben aus den eigenen Worten des Heilandes ersehen, im verborgenen als Opfer und Werkzeug diente. Dieser statutenmäßig verlangte Liebesbund ist also nur der Form nach neu, die Sache selber ist so alt wie das Christentum. Er soll (seinem Zwecke nach) das katholische Bewusstsein der Zusammengehörigkeit neu beleben, befestigen und vervollkommnen, nicht gründen.

Die Mitglieder des Liebesbundes versprechen:

•    daß sie mutig und standhaft, offen und frei den kath. Glauben überall bekennen wollen durch treue Beobachtung der Gebote Gottes und der Kirche, sowie durch standhafte Verteidigung der Rechte derselben, insoweit sie dazu berufen sind.
•    daß sie den öfteren, ja täglichen Empfang der hl. Kommunion nach dem Wunsch des hl. Vaters und dem Rate des Beichtvaters fleißig üben und das Sakrament der hl. Eucharistie mit Verehrung und Liebe umgeben wollen.
•    daß sie, sofern es ihnen die Lage gestattet, an allen öffentlichen Kundgebungen des kath. Glaubens (Wallfahrten, Prozessionen, Rosenkranz- und Maiandachten) eifrig teilnehmen, um so ihren Glauben vor aller Welt zu betätigen.
•    daß sie im übrigen ein stilles, zurückgezogenes Leben führen und dem heutigen Zeitgeist, besonders dem Geist der Vergnügungssucht, vollständig entsagen wollen.
•    daß sie endlich ein Opferleben führen wollen durch Beten, Sühnen und Leiden in der treuen Erfüllung ihrer Standespflichten, in Ertragung des täglichen Kreuzes und in der geduldigen Hinnahme von Schmach und Verachtung.
•    daß sie vor allem dem Zeitgeist mutig widersprechen, treu und unverbrüchlich zur heiligen Kirche stehen und den Feinden der Kirche emsig widerstehen.

Die Mitglieder beten täglich die Vereinsgebete (Aufopferung am Morgen und am Abend) und suchen sich von dem Geiste derselben tagsüber zu durchdringen, indem sie sich selbst vergessen, ihre Fehler zu bessern und abzulegen suchen und sich einsetzen für das Wohl der Kirche und für die sündige Menschheit, auf daß bald werde eine Herde und ein Hirt und die hl. Kirche Gottes auf den hl. Berg gestellt werde, von wo aus sie überallhin leuchten soll. Wer das Aufopferungsgebet am Morgen nicht verrichten kann, der spreche anstatt dessen: „Ich vereinige mich mit der leidenden, streitenden und triumphierenden Kirche und dem ganzen Liebesbund.“ Wer in den Liebesbund aufgenommen werden will, der richte die einmalige und innige Bitte nach der hl. Kommunion an Jesus, Er möge sich würdigen, ihn aufzunehmen in den Bund der Liebe, den Er mit der Menschheit geschlossen hat. Man kann sich dabei folgenden Gebetes bedienen:

Treuegelöbnis an den Eucharistischen Herrn und König:

„Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, den ich im Allerheiligsten Sakramente wahrhaft gegenwärtig glaube und bekenne, ich bitte dich mit der ganzen Inbrunst meines dich aufrichtig liebenden Herzens, würdige dich, mich in die Zahl jener bevorzugten Kinder deiner hl. Kirche aufzunehmen, mit denen du den Bund der Liebe geschlossen hast. Ich verspreche dir von ganzem Herzen, mit deiner allmächtigen Gnade alle Obliegenheiten des Liebesbundes getreu und gewissenhaft zu erfüllen. Heilige Maria, du meine Mutter und mächtige Fürsprecherin am Throne meines Erlösers, hl. Erzengel Michael, hl. Josef, alle lieben Engel und Heiligen Gottes, bittet für mich!“

Der Eucharistische Liebesbund ist eine Stiftung des Himmels.

„Und der Baum wird wachsen und seinen Schatten verbreiten, und so soll das Glau-bensleben erneuert werden. Ihr sollt, so oft euer Stand und Beruf es erlaubt, und ihr könnt es, wenn ihr nur guten Willen habt und Energie, Männerkraft ist Willenskraft, Willenskraft müßt ihr besitzen, hinzutreten zu Meinem Tisch. Gebt ein gutes Beispiel und erbaut eure Mitmenschen. Legt vor allem alle Menschenfurcht ab! Versprecht Mir dies, und so wird sich der Liebesbund ausbreiten. Ein dreifaches Band habe Ich mit euch geschlossen, das ausgeht von Meinem Herzen, und alle, die sich anschließen, sollen die Früchte kosten und genießen. Seht nun, wenn Meine Dienerin auch nicht alle Menschen bekehren kann, so ist doch ein solcher Respekt ausgebreitet über alle, die mit ihr verkehren, daß kein Geist, auch der schlechteste, es wagt, auszubrechen, weil Mein Geist auch den größten Sünder anhält, daß er nicht ausarten kann, er ist sich dessen ganz unbewußt, er kann es nicht, er kann es einfach nicht. So ist es in der ganzen Welt. So wie es in diesem Hause ist, so soll es überall sein, wo viele sich anschließen an den Bund. So soll es in dem Dorf, in der Stadt, in dem Reich werden, wo viele, viele Mitglieder sind, die auf dem Damm stehen, an dem die Wasser des Unglaubens abprallen werden, und die Welt, ohne es zu wissen, wird sich umgestalten, ein anderer Geist wird sich in der Menschheit erneuern; natürlich geht das nicht in einem Tag und nicht in einem Jahr; aber Ich sage, je schneller dieser Gebetsbund sich ausbreitet, desto sicherer ist der Schild, die Zielscheibe, an dem die Feind abprallen.“

Gebe es Gott und Gott befohlen - Aus Freude an der Wahrheit.

Wolfgang E. Bastian
Herausgeber „Offenbarungen an Barbara Weigand“.
Sekretär „Eucharistischer Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu“


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