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24. Juni 2010

Wolfgang Bastian übernimmt das Sekretariat des Eucharistischen Liebesbundes.
Pfarrer Alfred Stürmer ist Geistlicher Administrator des Liebesbundes.
Es geht nun um verstärkte Verbreitung der Inhalte und Formen dieses Gebetsbundes.


Ich habe am Osterdienstag d. Jhrs. erneut Altabt Dr. Thomas Niggl im Kloster Ettal besucht. Er wird ja nunmehr seit über 12 Jahren als der geistliche Leiter unseres Liebesbundes gesehen und hat als solcher enormes für das Zustandekommen und die Fortentwicklung dieses Gebetsbundes getan. Seine gesundheitliche Verfassung ist nicht sonderlich gut. Ich hatte das Gefühl, dass er viel Ruhe braucht. Seine pflegliche Begleitung in mitten seiner Klosterbrüder ist jedoch in allerbesten Händen. Das Gespräch mit ihm konnte nur in Geduld und Liebe zu ihm geführt werden. Letztlich hatten wir bereits in 1996 in Ettal für einen solchen Fall eine Satzung in Urschrift verfasst und gegengezeichnet. Demzufolge haben wir auch für den Fall einer schweren Erkrankung eine personale Bestimmung darin aufgenommen, die nunmehr Platz greifen soll. So ist es nun meine Aufgabe, als Sekretär dieses Gebetsbundes Verantwortung für den Fortbestand und Fortentwicklung des Eucharistischen Liebesbundes des göttlichen Herzens Jesu zu übernehmen. Das habe ich eigentlich schon seit Beginn meiner Tätigkeit so gesehen und auch, mit aller Zurückhaltung, so geübt. Gleichzeitig haben wir gemeinsam, Altabt Thomas und ich, für die Zeit seiner gesundheitlichen Genesung, H. H. Pfarrer i. R. Alfred Stürmer, Fellen, zum geistlichen Administrator des Liebesbundes berufen. Pfarrer Stürmer hat diese Aufgabe inzwischen auch übernommen und war am darauffolgenden Tag, gleichfalls bei Altabt Thomas, und ich denke, dass dies eine gute Entscheidung ist, zumal Pfarrer Alfred Stürmer (Diözese Würzburg) der Großneffe von Barbara Weigand ist, deren geistlichen Nachlass wir ja seit 1996 zu verwalten suchen. Inzwischen haben wir bekanntlich alle sieben Bände in einer sehr umfassenden Auflage verbreitet und zudem noch in eigenen Büchern Schwerpunkte dieser „Offenbarungen an Barbara Weigand“ zu thematisieren versucht. Insgesamt dürften mehr als 120.000 Exemplare zur Verbreitung gelangt sein, was uns alle sehr erfreuen dürfte. Wichtig für uns ist die Feststellung, dass wir den einzig wahren Eucharistischen Liebesbund repräsentieren, der von unserem Herrn Jesus Christus an Barbara Weigand in Auftrag gegeben wurde und den zu verbreiten unser ganzer Auftrag und Verpflichtung ist.

Viele Male hat unser Herr bestätigt und dies durch Worte und erkennbare Zeichen, dass Er Barbara Weigand, eine Frau aus dem Volke, „ein einfaches Weib“, zu Seinem Werkzeug und zu Seiner Botin gemacht hat. Er hat sie beauftragt mit einer Botschaft von wichtiger und weittragender Bedeutung und sie als Werkzeug beglaubigt. Was der Herr gewollt hat, ist, dass sich die treuen Glieder der Kirche zu einem Bund zusammenschließen, zum    „Eucharistischen Liebesbund“ als Damm gegen Gleichgültigkeit und Vergnügungssucht und gegen die immer mehr sich verbreitende Verunehrung des Allerheiligsten Altarsakramentes; man denke nur an das Überhandnehmen der Schwarzen Messen, der größten Blasphemie, die es überhaupt gibt. Ferner soll der Eucharistische Liebesbund sein eine Vereinigung jener Gläubigen, welche einen lebendigen Glauben an die wirkliche und wesenhafte Gegenwart des hochgebenedeiten Gottessohnes Jesus Christus im allerheiligsten Sakramente des Altares pflegen wollen. Um diesen Glauben zu erhalten und zu stärken, hat der HI. Vater Papst Pius X. die öftere hl. Kommunion eingeführt. Durch den lebendigen Glauben nämlich an Jesus, den Erlöser der Menschen,  welcher mitten unter Seinem auserwählten Volke (in der hl. Katholischen Kirche) im allerheiligsten Sakrament lebt, soll die Welt zu Gott wieder zurückgeführt werden, von dem sie durch den Unglauben, die größte und gefährlichste Verirrung der Jetztzeit, abgefallen ist. Die öftere hl. Kommunion ist das große Rettungsmittel unserer Zeit. Durch die hl. Kommunion will der Heiland die Herzen der Menschen mit Seinem göttlichen Herzen, aber auch die Christenherzen durch dasselbe Band göttlicher Liebe untereinander zu einem großen und heiligen Liebesbund vereinen. Jesus in der hl. Hostie ist der Mittelpunkt des katholischen Lebens; das Band ist die hl. Kommunion; die Quelle der Gnaden ist der Tabernakel. Aus ihm sollen sich ergießen die Ströme der Gnaden über die ganze Welt. Glückselig diejenigen, die Seine Worte hören und glauben; sie sollen hier auf Erden schon kosten, wie süß der Herr ist.
Friede und hl. Freude sollen alle genießen, die sich beteiligen an dem Liebesbund. Der Empfang des Leibes und Blutes Jesu Christi wird Herz und Gemüt mit besonderem Segen erfüllen. Den Familienvätern und Müttern will der Herr Jesus besondere Gnaden geben für die Erziehung ihrer Kinder; sie sollen in ihren Familien Freude an den Kindern erleben, und ein besonderer Trost soll sie begleiten, wenn sie eingehen in die ewige Ruhe.  „Empfange mich“, so spricht Jesus zu einer jeden Seele in der hl. Kommunion „und Ich will dich in Meine Arme schließen, und du sollst wissen, dass du an deinem Freundesherzen ruhest; empfiehl mir alles, was dich drückt; sage mir, dass du mich liebst, und das genügt mir, und ich verspreche dir, dein Kreuz soll dich nicht mehr so schwer drücken wie bisher. Sag an, ist es nicht viel härter zu leiden und allen Trostes beraubt zu sein, als zu lieben und getröstet zu sein? Du sollst alle Leiden in Vereinigung mit mir für gering achten, weil die Liebe Meines Herzens es dir tausendfach zu vergüten versteht. Die Leiden, die ich dir schicke, sind nur Beweise Meiner Liebe. Siehe, 33 Jahre habe ich den letzten Platz eingenommen, den noch kein Mensch eingenommen, den keiner einnehmen wird von Adam bis zum Weltende, um dir zu zeigen, wie ich dich liebe. O ihr Menschen! Ihr wißt und kennt nicht die Sehnsucht eines Gottes. Ihr fürchtet den Vater als streng und gerecht. Ja. Er ist's, der Vater; aber vergeßt nicht, dass Er auch die Liebe selbst ist. Was fürchtet ihr den Vater; Er ist doch Mein Vater, und ich bin doch der Bräutigam einer jeden Seele, die ich mit Meinem Blute erkauft habe. Denket doch an jenes Herz, das 33 Jahre für euch schlug und das Tag und Nacht jedes Christenherz in Seine Liebe einschließt.“ Welch ein Trost und eine Kraft liegt in der Wahrheit: Jesus denkt an mich. Jesus, der starke Gott, kämpft mit mir, und wenn ich mich nicht schäme, unter Seiner Fahne zu stehen und ihn vor Meinen Mitmenschen zu bekennen, dann gehöre ich zu den liebsten Kindern Seines Herzens, und ich werde mir einst eine herrliche Krone erwerben, die mich vor den Himmelsbürgern die ganze Ewigkeit hindurch auszeichnen wird.

Für den Eucharistischen Liebesbund des göttlichen Herzens Jesu gilt auch fortan unsere Anschrift:

ELB
Postfach 11 26
D-61362 Friedrichsdorf

oder unter

info(at)barbara-weigand.de


Wir wünschen unserem verehrten Altabt Thomas Gesundheit und Gottes Segen und hoffen, ihn noch lange bei uns zu haben!

Redaktion und verantwortlich für den Inhalt:
Wolfgang E. Bastian, 61362 Friedrichsdorf

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