25. April 2009
Rehabilitierung Barbara Weigands ist längst überfällig.
Das Leben und Wirken der Schippacher Jungfrau kann uns helfen.
Eine Verteidigungsschrift soll das Gewissen der Verantwortlichen wachrütteln.
Die alsbaldige Herausgabe der Akten des Rehabilitationsverfahrens der Gottesdienerin Barbara Weigand von Schippach, die beim Würzburger Bischof seit 1975 anhängig sind, ist uns schon seit Jahren ein Herzensanliegen und wir haben dafür schon vieles geschrieben und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besonders die schweren Zeiten ihrer Verfolgung und Diffamierung, Beschuldigung und viele andere Boshaftigkeiten, so in den Jahren 1915 bis um 1925, sind schwerbelastet durch die Art und Weise, wie man diese tapfere und aufrichtige, glaubenstreue Dienerin Gottes aus Schippach, Barbara Weigand, mit den schlimmsten Waffen der Boshaftigkeit und Unwahrheit verfolgt und ihr das Leben so schwer gemacht hat. Dabei war ihr offenkundig vom Herrn der Auftrag erteilt worden, in Seinen Diensten ihre Arbeit zu tun, Seinen Weisungen zu folgen und Seine Botin zu sein, in den Belangen von Kirche und Vaterland. Der Glaube der Schippacher Jungfrau an diese ihre Sendung ist unerschütterlich, ihr Mut und Aufrichtigkeit unbeugsam; ihre Beharrlichkeit und Bescheidenheit bestechend. Sie sieht die Rettung der Welt nur durch die heilige Eucharistie; sie sieht sich als Vorkämpferin für ein neues eucharistisches Zeitalter. Für Gott und Sein Reich tritt sie an, bittet und betet unentwegt, lebt das Leben eines frommen Menschen und leidet alle Qualen und Schmerzen, die kirchliche Stellen ihr unentwegt zufügen, am Kreuzesstamm ihres eigenen gottergebenen Lebens. Kreuzesliebe und unverbrüchliche Treue zu dem einen wahren Gott kennzeichnen ihr leidvolles Leben. Sie stirbt mit 97 Jahren, ohne daß ihr ramponierter Ruf wieder hergestellt wird von denen, die dies zu verantworten haben.
Wir haben in den letzten Jahren eine Vielzahl der Gesichte und Ansprachen an Barbara Weigand in Büchern veröffentlicht, um damit das Lebenswerk Barbara Weigand und ihre Sendung bekannt zu machen, um sie, die „Schippacher Jungfrau“ genauer kennenlernen zu können. Ganz gewiss können diese Schriftwerke das nicht ersetzen, was die Gottesdienerin selbst gedacht, geschrieben und beschrieben hat. Aber über ihren Botschaften liegt eine solch wunderbare Stille und Gottesnähe, dass der ernste und unvoreingenommene Leser keinen Zweifel an der Echtheit dieser Einsprechungen hat, deren sie durch den Herrn und die liebe Gottesmutter Maria gewürdigt wurde. Aber auch alles andere, was wir von ihr wissen, durch Zeitzeugen und Berichte von Beichtvätern und Seelsorgern niedergelegt oder eidesstattlich bezeugt, spricht für diese von Gott erwählte Frau und ermutigt, sich dem Willen Gottes voll anheim zu stellen und auf Ihn zu vertrauen. Geprägt wird dies alles durch das sichtbare einfache Leben dieser Frau, das sich in unermüdlicher Arbeit im häuslichen Umfeld und während ihr Mainzer Zeit wiederspiegelt: Hingabe an Gottes Güte, zu Vertrauen auf Sein göttliche Erbarmen, zu Opferbereitschaft und Nächstenliebe und vor allem zu Gehorsam und Unterwerfung gegen Papst und Kirche. Die vielen Aufschreibungen, die uns vorliegen darüber, sind zuverlässig, nachprüfbar und in voller Schlichtheit und in Aufrichtigkeit geschrieben.
Man muß mit eigenen Augen in den aufgezeichneten Anmutungen und Beschauungen der Barbara Weigand von Schippach gelesen haben, um zu spüren, das nichts Falsches darin ist und dass das Leben Barbara Weigands wahrlich das Holz, der Baustein ist, aus dem wahre Heilige geschnitzt, gemeißelt werden.
Die Rehabilitierung Barbara Weigands durch die besagten kirchlichen Stellen ist längst überfällig und nicht länger hinnehmbar. Eigentlich hätten die Prozesse darüber schon sehr bald nach ihrem Tode beginnen müssen, was aber auch nicht geschah, obwohl sowohl 1975 als auch zehn Jahre später namhafte Priester aus der Diözese Würzburg in einer gemeinsamen Petition den damaligen Bischof von Würzburg eindringlich wie nachdrücklich gebeten haben, doch endlich die causa Barbara Weigand zu öffnen, was er wohl auch versprach. Dazu ist es jedoch nie gekommen und auch die Rufschädigung und die komplexe Unwahrheit, die über dem Lebenswerk Barbara Weigand liege, sind niemals durch die zuständigen kirchlichen Stellen aufgegriffen und kanonisch geprüft worden.
Msgr. DDr. Wilhelm Büttner, damaliger Seelsorger und Beichtvater von Barbara Weigand, und mit ihm, auch andere bedeutsame Priesterpersönlichkeiten, haben sich dieser Frage schon damals angenommen. So hat Büttner, der deswegen bei seinem Bischof und seinem engsten Mitarbeiterstab in Ungnade gefallen war, und mit ihm auch weitere Priester, die Akten über Barbara Weigand zusammengetragen und einer gestrengen kanonischen und urkundlichen Prüfung unterzogen und den Wahrheitsbeweis für die Unschuld Barbara Weigands bezeugt und ihre Sendung und Lauterkeit durch den Herrn ausdrücklich bestätigt und anhand eines akribischen Quellennachweises nachgewiesen. Das Manuskript und dokumentarische Umfeld hierzu stammt aus den Jahren um 1926.
Daraus haben wir eine Verteidigungsschrift erstellt, für die der Unterzeichner Verantwortung übernimmt, und den Druck und Verbreitung in einem Buchformat anstrebt, mit dem Titel:
Wolfgang E. Bastian (Hrsg.)
VERTEIDIGUNGSSCHRIFT
DIE WAHRHEIT – BARBARA WEIGAND von Schippach.
Im Dienste des eucharistischen Königs.
Bei dem angekündigten Buch handelt es sich um eine Zusammentragung aller wesentlichen urkundlichen und literarischen Prüfungen um den Schippacher Kirchenbau, den Eucharistischen Liebesbund und der Echtheit der Schippacher Offenbarungen.
Das Buchmanuskript soll ab 15. Mai auf diesem Internetportal im PDF-Dateiformat aufgenommen werden.


