27. Juli 2009
Schweigen der Bischöfe zum Fall Schippach ist keine Antwort, wenn es um Aufarbeitung der Wahrheit geht.
Die Sakramentskirche in Schippach soll die heilige Eucharistie durch ein kirchliches Denkmal der Welt sichtbar verherrlichen und der Liebesbund, der eucharistische Liebesbund, zieht die Nutzanwendung aus der kirchlichen Lehre über die heilige Eucharistie. Es ist und bleibt unbestritten und auf ewig eine unumstößliche Wahrheit: Barbara Weigand von Schippach erhielt vom Herrn den Auftrag zur Gründung des Eucharistischen Liebesbundes.
Dieser Liebesbund soll ein rettender Damm sein gegen die allgemeine Glaubenslosigkeit, Vergnügungssucht, Kreuzesflucht, eine Gebetsarmee unter allen Ständen. Die Mitglieder sollen sich auszeichnen durch Kreuzesliebe, Sühnebereitschaft, Hingabe ihrer selbst, Förderung des eucharistischen und kirchlichen Lebens, Unterstützung des Priestertums, Wahrung der Rechte der heiligen Kirche. Ist Barbara Weigand nicht auch hier, in der Katholischen Aktion, bahnbrechend vorausgeeilt? Der große Papst Pius XI. hat die Idee seiner Katholischen Aktion so schön und klar zusammengefaßt in seinem durch ihn mit einem vollkommenen Ablaß ausgezeichneten Gebete: „O Jesus Christus! Wir huldigen dir als dem König der Welt. Verfüge daher über mich als Dein Eigentum. Ich verspreche als ein guter Christ zu leben, alle Kräfte aufzubieten, um den Rechten Gottes und der Kirche zum Siege zu verhelfen. Dir übergebe ich meine armseligen Handlungen. Mögen alle Herzen Dein heiliges Königtum anerkennen und so Dein Friedensreich auf der ganzen Welt fest begründet werden!“ Genau dasselbe Ziel hatte sich der von Barbara Weigand gegründete Eucharistische Liebesbund gestellt. Dieses Buch zeichnet akribisch, ja fast protokollarisch die wesentlichen Stationen des Werdegangs der Schippacher Sache auf, ordnet nach Wichtigkeit und Wertigkeit und prüft kanonisch und urkundlich die Fakten. Alles darin spricht für die besondere Sendung Barbara Weigand im Heilsplan Gottes. Eine überzeugende Aufarbeitung aller geschichtsrelevanten wichtigen Ereignisse um die Sendung der Schippacher Jungfrau und Seherin Barbara Weigand, die Aufdeckung der Wahrheit und eine umfassende urkundliche und kanonische Prüfung der sehr umfassenden Unterlagen durch Msgr. DDr. Wilhelm Büttner.
Damit beenden wir auch zugleich auch unsere eigenen Buchfolgen, denn nun ist alles gesagt, alles aufgeschrieben und über das wesentliche über Barbara Weigand und ihre göttliche Sendung berichtet. Nun möchte man erneut aussprechen: Nimm und lies!
Das Buch ist als Manuskript angelegt, soll als Verteidigungsschrift an Theologen und verantwortliche Kirchenoberen Verbreitung finden und wird spätestens ab 1. September 2009 auf unserer Internet-Plattform öffentlich gemacht werden.
Möge die Zeit wiederkehren, wo dem Glanze der Heiligkeit und dem Wehen des Heiligen Geistes auch in unserem Vaterlande wieder freie Bahn geschaffen ist. Dazu ist es notwendig, daß sich vor allem unsere Priester und Theologen wieder erinnern, daß sie sich befähigen müssen, nicht etwa die Verfolger, sondern die geistlichen Führer frommer und begnadigter Seelen zu sein.
Die Befähigung erlangen sie aber nicht an den Pfützen des Rationalismus, Feindseligkeiten gegen Gott und bei den Trebern des Modernismus, sondern nur bei der gesunden des einzig wahren Vaterhauses, wie sie auch in der Mystik nur die Tradition der katholischen Kirche bietet. Dann werden uns Irrwege und Ärgernisse, wie sie in der Bekämpfung der Sache von Schippach wieder offenbar wurden, erspart bleiben.


