30. August 2010
Glaubenskrise
Glaubenserneuerung - eine Zeitaussage
Der Kongress „Freude am Glauben“ in Fulda ist bemüht, dem bedrohlichen Glaubensschwund entgegen zu wirken, von dem viele Christen betroffen sind. Das Glaubensleben zu erneuern, ist das Gebot der Stunde, da - so kann man in der mystischen, prophetisch anmutenden Schriften der Barbara Weigand (1845 - 1943), die wir in 7 Bänden als „Offenbarungen an Barbara Weigand“ kostenlos veröffentlicht haben nachlesen - „..denn alle Christen sind befangen in einem gewissen Unbehagen. Niemand fühlt sich mehr recht glücklich in seiner Religion“.
Unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI., hat eine „schwere Glaubenskrise“ bei den Völkern des christlichen Abendlandes festgestellt und deshalb einen „Päpstlichen Rat zur Neuevangelisierung“ ins Leben gerufen. Durch Verfehlungen von Priestern und Laien hat die Kirche in der Öffentlichkeit einen großen Vertrauensverlust und damit schweren Schaden erlitten, infolge dessen viele ihrer Glieder, die schon vorher in ihrem Glauben wankelmütig gewesen sind, sich von der Kirche abgewandt haben. Diese zurück zu holen in den einen wahren Glauben, den unser HERR Jesus Christus gestiftet hat, muss unser ganzes Bemühen sein. Unsere Bischöfe ringen nun um eine verlässliche Vertrauenswürdigkeit der Glieder der Kirche durch eine geistliche Erneuerung im Leben der Gläubigen und halten Ausschau nach neuen „geistlichen Ressourcen“.
Die „Barbara-Weigand-Gesellschaft e.V.“, die gewissermaßen den schriftlichen „mystischen Nachlass“ der „Seherin von Schippach“ Barbara Weigand (1845 - 1943), weist auf einen geistlichen Schatz hin, der für die ersehnte Erneuerung im Leben der Kirche bestimmt ist. Es scheint providentiell, dass Papst Johannes-Paul in seinem Schreiben zum Beginn des 3.Jahrtausends „Tertio Millenio ineunte“ (Nr. 33-35) zu einer erneuten Wertschätzung der im Leben der Kirche lange Zeit gering geschätzten „Privatoffenbarungen“ aufgefordert hat. Die Kirche weist nach seiner Meinung „einen Mangel an echter Mystik“ auf. So scheint es ein Gebot der Stunde die jahrzehntelang „eingesargten“, totgeschwiegenen Visionen und Auditionen der Barbara Weigand (1845 - 1943) mit ihren prophetisch anmutenden Aussagen und Mahnungen ohne Voreingenommenheit zu prüfen und ernst zu nehmen.
Barbara Weigand war eine „große“ Verehrerin der heiligen Eucharistie, wie sie auch der Würzburger Diözesanbischof Friedhelm Hofmann beim Eröffnungsgottesdienst des „Kongress Freude am Glauben“ im Jahr 2009 in der Aschaffenburger Stiftsbasilika bezeichnete.
Ihre Bemühungen und Opfer für die Einführung der sog. „Öfteren Kommunion“, wozu sie sich durch ihre übernatürlichen Eingebungen jahrzehntelang gedrängt fühlte, sind unvergessen. Schließlich wurde der ganzen Kirche im Jahr 1905 durch den Erlass des Hl. Papstes Pius X. ihr Herzensverlangen erfüllt. Sie vernahm auch den Auftrag, einen „Eucharistischen Liebesbund des göttlichen Herzen Jesu“ zu gründen, der zunächst viel Zustimmung fand, dann aber durch ein unverständliches Verbot des Würzburger Ordinariates im Jahr 1916 zunichte gemacht wurde. Eine längst fällige Rehabilitation könnte in unserer verworrenen Situation ein wesentlicher Beitrag zur angestrebten Neuevangelisierung sein.
Die Sendung der Barbara Weigand ist eine prophetische Mahnung für eine Glaubenserneuerung. Dies wird in ihren sog. „Sprechekstasen“, ihren Visionen und Auditionen in 7 Bänden als „Offenbarungen an Barbara Weigand“ sowie noch einiges wichtiges können im Internet unter www.barbara-weigand.de eingesehen werden.
Barbara Weigand hört Jesus mahnen: „Ich will, dass Meine Kirche zum guten, alten Glauben des Mittelalters zurückkehrt“! Ihre Sendung, die von der kirchlichen Obrigkeit mit viel Argwohn betrachtet wurde, kann als eine „Leidensmystik“ beschrieben werden, auf die die Worte von Papst Pius XII. nach dem 2.Weltkrieg am 1.Juni 1946 zutreffen: „Wir fühlen uns gedrängt, aufs neue Unsere Stimme zu erheben, um Unseren Söhnen und Töchtern der katholischen Welt die Warnung in Erinnerung zu rufen, die der göttliche Heiland im Laufe der Jahrhunderte in Seinen Offenbarungen an bevorzugte Seelen nie aufgehört hat einzuschärfen: Entwaffnet die strafende Gerechtigkeit durch einen Kreuzzug der Sühne in der ganzen Welt!“
Heute werden angesichts der „Missbrauchsfälle“ und anderem Versagen im Priesterstand deutliche Bischofsworte für eine Selbstbesinnung und die erforderliche geistliche Erneuerung und Umkehr hörbar. Schon vor über 100 Jahren kamen hierzu warnende „Heilandsworte“ aus dem Munde d er Schippacher Jungfrau Barbara Weigand. „Es gibt Priester, die gleichen einer Kloake“ oder „der Mensch kann auch unter das Tier fallen“, und zu den Bischöfen sagte Er damals: „O ihr Bischöfe, ihr seid vom wahren Glauben abgekommen: Ich warne euch. Ihr wollt den Menschen gefallen. Ihr werdet noch das ‚Mäntelchen’ ablegen und mit Schaudern den Abgrund betrachten, in den ihr euch selbst hinein gestürzt habt!“ Mit „Mäntelchen“ ist wohl die „Wissenschaftsgläubigkeit“ der Bischöfe gemeint, die ihre meist offene Abneigung gegen jede Privatoffenbarung erklärlich macht. - Schon damals wies der Herr auf die Unverzichtbarkeit des priesterlichen Zölibats für Seine Kirche hin. Am 4.Januar 1920 ließ der Herr durch Sein „Sprachrohr“, wie er seine Dienerin Barbara bezeichnete, dem Erzbischof von Köln das Folgende ausrichten: „Schon 1918 sagte der Herr: wenn hie und da auch Fehler vorkommen unter Meinen Priestern – alles kann Ich ihnen verzeihen, wenn sie ihre Fehler einsehen und bereuen. Aber das verzeihe Ich nicht und Ich werde schwere Strafen über diejenigen verhängen, die den Zölibat abschaffen wollen. Wo sollte sich da meine wahre Kirche noch unterscheiden von denen der Ketzer und Irrgläubigen!“ Eine tragfähige Begründung des Zölibats geht schließlich aus den folgenden Heilandsworten hervor: „Alle, die in Meiner nächsten Umgebung lebten, lebten jungfräulich: Meine heilige Mutter Maria, Mein Nährvater Josef und Mein Liebesjünger Johannes. Darum verlange Ich von denen, die Mich täglich in ihren Händen halten, dass sie genauso leben“. Oder: “Ich hätte Mich nicht entschließen können den Himmel zu verlassen, wenn Ich Mir nicht den 'jungfräulichlichen Stand' hätte auf die Erde verpflanzen können. Deswegen müssen diejenigen, die Mich alle Tage vom Himmel herab fordern durch ihr Machtwort, die Priester und diejenigen,die Meine nächste Umgebung bilden, die Ordensleute, jungfräulich leben, ..aber fromme Eheleute muss es geben, die Meiner Kirche fromme Kinder erzeugen.“ Die Forderung des Herrn: „Ich will, dass der 'Jungfräuliche Stand' in Meiner Kirche wieder hochgeschätzt wird“, weist auf den tieferen Grund der gegenwärtigen Krise hin, weil „Priesterstand“ und „Jungfräulicher Stand“ in der Welt eng aufeinander bezogen sind, was aber in der Priesterausbildung wenig gesehen wurde. Bei der heutigen fieberhaften Suche nach 'Prävention' im Priesterstand ist die Mahnung der Gottesmutter in der Weigand’schen Mystik eine bedenkenswerte Einladung an die Priester: „Ich will die 'allerreinste Braut der Priester' sein.
Die Erneuerung der Kirche, wie diese schon lang in den genannten Mystik gefordert wird, kann nur mit einem geisterfüllten Priesterstand und einer damit verbundenen Hochschätzung der Heiligen Eucharistie gelingen. Der „Eucharistische Liebesbund des göttlichen Herzen Jesu“ ist hierzu ein Gnadenangebot für alle Gläubigen, und seine Wiederbelebung wäre ein Ansporn für die erhoffte Neuevangelisierung und Neumissionierung. - Ein Lichtblick für unsere Gegenwart kommt aus Schippach-Elsenfeld, Diözese Würzburg, der Heimat der Barbara Weigand, der „Seherin von Schippach“, wie sie der Volksmund schon seit Zeiten auch liebevoll nennt, wo in der dortigen St. Piuskirche schon seit knapp 50 Jahren von Laien an drei Wochentagen „Ewige Anbetung“ vor dem ausgesetzten Allerheiligsten gehalten wird. Diese Kirche steht auf dem Fundament der ehemals halbfertigen Sakramentskirche, die auf die mystischen Eingebungen der Barbara Weigand hin von dem Mitgliedern des „Eucharistischen Liebesbundes“ finanziert und gebaut, aber mitten im Bauen von der zuständigen Diözesanleitung eingestellt wurde, sehr zur Verwunderung und Bitternis ihrer Anhänger.
Am 17.Oktober 10 wird der Würzburger Diözesanbischof Dr. Friedhelm Hofmann anlässlich des 50. Weihetages der St.-Piuskirche dort ein Pontifikalgottesdienst um 10.00 Uhr halten. Endlich erhält diese auch ein würdiges Glockengeläute.
Wer die Visionen und Auditionen der Barbara Weigand einsehen möchte, kann diese im Sekretariat der „Barbara-Weigand-Gesellschaft e.V.“ bei Herrn Wolfgang E. Bastian, Postfach 1126 in 61362 Friedrichsdorf, bestellen. Wer die Verbreitung des sog. „Offenbarungen an Barbara Weigand“ unterstützen will, kann auch Mitglied unserer Gesellschaft werden.
Fellen, im August 2010
Alfred Stürmer, Pfr.i.R.
Verantwortlich für den Inhalt: Pfarrer i. R. Alfred Stürmer, Kirchweg 3 in 97778 Fellen, Fon 09356-934035 und auch unter alfred.stuermer.fellen(at)t-online.de


