Barbara Weigand
 Schippacher Jungfrau und Seherin
           St. Antonius-Kirche wo Barbara Weigand fast immer die Tabernakel-Ehrenwache abhielt.
  

Tabernakel-Ehrenwache

Eucharistischer Liebesbund

Machen Sie diese Webseite unter Ihren Freunden bekannt
barbara-weigand.de

Seitenübersicht Sitemap

 

Linkempfehlungen
-------------------

Mobilmachung

Sinn und Zweck der  Tabernakel Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi

Was ist die Tabernakel-Ehrenwache?
Was sind die Ziele dieser Leibgarde Jesu Christi?
Woher kommt der Auftrag, die Tabernakelwache einzuberufen?
Sind auch wir dazu berufen?

 

Der Tabernakel ist der Quellborn des Heiles.
„Wenn ich mich zum Tabernakel begebe, dann nehme ich teil an dem Gnadenleben Gottes, denn es ist eine besondere Gnade, an den Tabernakel des Herrn als dem Königsthron gehen zu dürfen.“

Der Gang zum Tabernakel ist ein Gang zum Tröster, zum Heilquell, zur Gnadenstätte, zum allerschönsten Wallfahrtsort in unserer näheren Umgebung. Wer einmal dieses bewußt getan hat, wer einmal bewußt und gezielt zum Tabernakel geeilt ist, der weiß welch eine Stille und Frieden von diesem Ort ausgehen und das Herz des Suchenden erwärmt und Frieden aufkommen läßt mit dem Menschen. Wer einmal zum Tabernakel des Herrn gegangen ist mit dem Verlangen, Tröstung zu finden und Rat und Zuspruch der weiß, was für eine Erquickung er dort erfahren kann und wie sehr sich danach die Dinge des Lebens wieder ins Lot bringen lassen und neue Kraft und Tatendrang den Menschen beflügeln. Der Tabernakel ist der Quellborn des Heiles, aus dem alles Gute und Neues hervorkommt.

Ja, wie sehr hast Du die Menschen geliebt und Dich für sie ans Kreuz der Schmach schlagen lassen. Du hast Dich für uns als Schlachtopfer hingegeben, Du unendlich gütiger und barmherziger Gott! Weit über alles Hoffen warst Du barmherzig zu uns Sündern und hast uns trotz aller Schuld Deine Gnade und Freundschaft geschenkt. Wie sollen wir all Deine Liebe vergelten? Es ist uns eine große Ehre, ein großer Ruhm, Dir zu dienen.

Als Gefangener im Tabernakel mußt Du so vieles ertragen und doch sehnst Du Dich nach uns, Deinen kleinen und doch so undankbaren Seelen. Warum tust Du dies alles? Du tust es einzig und allein aus Liebe zu uns. In der heiligen Hostie hast Du Dich so klein gemacht, um in allen Tabernakeln der Welt bis zum Ende der Zeiten bei uns Menschen zu sein. Du hast uns zugerufen:

„Kommt alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken!“

Der Herr sagt zu uns mit lieblicher Stimme: Kommt alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch mit Mir erquicken! Habt doch keine Angst und haltet euch doch nicht für zu gering, zu Mir zu kommen und Mir eure Beschwerden, Anliegen, Leiden und Belastungen zu Füßen Meines Tabernakels zu legen, damit Ich euch Meine Gnaden und Meinen Segen schenken kann und euch wieder aufrichte und ausrichte auf Mich, den Gekreuzigten und Auferstandenen. Aufrichte und ausrichte auf Mein Kreuz, das Ich für euch getragen habe und immer noch trage, denn die Sünden, die vielen Sünden dieser Welt werfen Mich, euren Heiland und Schöpfer, immer wieder zu Boden, und treiben Mir Tränen des Mitleids in die Augen und lassen Mein göttliches Herz erneut bluten und reißen alle meine Wunden, die Mir dereinst zugefügt wurden, erneut auf und lassen sie bluten, tausendfach. Bringt Mir alle eure Sorgen, eure Befürchtungen, eure Sehnsüchte und auch eure Tränen, Ich will euch ein stiller Zuhörer und Freund sein in allem, was ihr Mir vor Meinen Tabernakel bringt und Mir anvertraut.

„Er hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen.“
(Joh. 1,14)

Wenn ich, wenn wir uns zum Tabernakel begeben, dann nehmen wir teil an dem Gnadenleben Gottes, denn es ist eine besondere Gnade, an den Tabernakel des Herrn als Seinem Königsthron gehen zu dürfen, um dort in heiliger Audienz zu verweilen. Wenn wir uns Ihm darin dann nähern, dann haben wir ja oftmals auch etwas auf dem Herzen, das wir Ihm und nur Ihm allein sagen und anvertrauen möchten. Nicht, daß Er es nicht schon wüßte, bevor wir überhaupt dem Gedanken gefolgt sind, zu Ihm zu kommen und Ihn dort im Tabernakel zu besuchen. Aber Er liebt es, wenn wir kindlich zu Ihm hintreten und Ihm alles sagen, was uns bedrückt. Wie sehr wird es Ihm dann zum Bedürfnis, uns mit Seinen Gnaden zu überschütten.

Jede Gnade ist auch Teilhabe am Erbe Gottes. Wir haben nicht nur Gemeinschaft mit den Heiligen und Seligen der triumphierenden Kirche im Himmel, sondern Gott würdigt Sich auch in besonderer Weise, uns mit himmlischen Gütern schon zu Lebzeiten zu segnen.

 Und Er spricht in den verschiedensten Formen zu uns, denn die Gnade läßt sich nicht festmachen an eine ganz bestimmte Form. Gott teilt Sich uns dergestalt mit, daß Er uns sagt: Gehe diesen Weg und nicht den anderen! Verhalte dich nicht so, wie du es jetzt tust, sondern in der Weise, wie Ich es dir hier aufzeige! Setze deinen eingeschlagenen Weg fort, auch wenn du noch nicht das Ende des Tunnels erkennen kannst oder auch, wenn du so vieles Leid noch abzutragen hast. Gott findet immer zu Seinem Geschöpf und alles, was Er ihm mitteilen möchte, was das Geschöpf wissen muß und wissen soll, alles wird ihm offenbart. Blicken wir als Vergleich für diese wundervolle, ermutigende Aufforderung Gottes einmal auf die Heiligsprechung der kleinen Theresia vom Kinde Jesu. Sie hat, so schreibt der Schweizer Priester und Prälat Robert Mäder in seinem Büchlein „Eucharistie“, mit der Meinung aufgeräumt, als ob man zur Erlangung der Heiligkeit außerordentliche Mittel brauche. Nicht die Zahl und die Länge der religiösen Übungen macht die Heiligkeit aus, sondern die Stärke der Liebe. Und die Liebe ist es, die den Menschen zum Tabernakel führt. Es ist die Sehnsucht, die sie in der suchenden Seele auslöst und sie zu Taten der Liebe drängt.

 

„Ja, weil es Meine Freude ist, bei den Menschenkindern zu sein und Meine Lust, in ihnen zu wohnen.“
Jesus Christus zu Barbara Weigand am 2. Donnerstag im Oktober  1895

Der Gang zum Tabernakel ist immer geprägt von der Sehnsucht, Gott zu begegnen, Ihm sich anzuvertrauen, von Ihm Zuspruch und Segen zu erhalten. Es ist die Gewißheit, daß Jesus im Tabernakel wohnt; es ist auch die Gewißheit, daß Jesus für mich ansprechbar ist, daß ich mich auf Ihn verlassen, mich mit Ihm einlassen kann. Aber da ist auch Jesus, der in mir ist. Robert Mäder sagt in seinem vorbezeichneten Büchlein: Wir dürfen, ohne uns einer Übertreibung schuldig zu machen sagen, in meiner Seele wohnt Jesus. Glaube das, handle danach, und du wirst heilig werden. Der Verkehr mit dem in dir wohnenden Jesus ist ein Hauptmittel der Vollkommenheit. Wenn Jesus doch in mir wohnt, wenn Er in mir ist und wenn Er durch mich wirkt, dann habe ich doch alles, was ich brauche zum Leben. Ist da die Tabernakel Verehrung noch von Nöten? - Ja, denn da ist ein Stück Himmel auf Erden. Ich trage beim Gang zum Tabernakel den Geist Gottes zum Gott des Lebens, zu dem lebendigen Gott. Der in mir wohnende Gott, wenn ich in der Liebe und Barmherzigkeit Gottes ruhe und Seine Gebote achte und beachte, ist und bleibt jedoch Geist Gottes. Aber die Fülle Gottes, die allumfassende Macht und Liebe Gottes ist im Tabernakel, und deshalb muß ich Ihn dort in sakramentaler Schönheit und Machtfülle, in Seiner unendlichen Gewalt und Gestalt besuchen und Ihn dort anbeten und verkosten.

„Siehe, Wir wollen Unsere Liebe vervielfältigen.“
Schöpfergott an Barbara Weigand am Gründonnerstag 1897

Im Tabernakel wohnt auch die Göttliche Vorsehung. Im Tabernakel wohnt unsere Rettung, unsere Erlösung, unser ewiges Glück und unsere Bleibe. Von hier aus werden die Seelen geleitet. Von hier aus gehen die Ströme des Lebens. Hier wirkt der König. Hier ist das eigentliche Pfarramt der Pfarreien. Von da erhalten die Engel der Pfarrei ihre Befehle und Aufträge. Hierher berichten sie. Von hier aus leitet der König alle Geisteskämpfe in Seiner Kirche. Hier ist die Residenz des eucharistischen Königs. Wie sagte der Herr? Ich werde alles an Mich ziehen. Ich werde herrschen!

Daran erkennt man echtes Christentum in den Christen. Je mehr man die Anziehungskraft des Magneten unserer Tabernakel, des göttlichen Herzens Jesu, spürt, je mehr man ihr folgt, desto mehr Christentum haben wir. Die heilige Hostie ist das Zentrum der Welt, ist die Mitte der Kirche, ist die Mitte unseres Lebens, ist Heil und Heilung, Sehnsucht und Ziel, Flucht und Geborgenheit, Erlösung und Befreiung, Gebet und Erhörung, Glaube und Wissen, Macht und Herrlichkeit, Erkenntnis und ewige Anschauung; ist Glaube, Hoffnung und Liebe, ist alles in allem und ersetzt alles!

„Kommt und seht, wo Ich wohne. Kommt und seht, wie Ich euch eine Wohnung in Mir bereitet habe. Kommt und erquickt euch alle, die ihr mühselig und beladen seid. Was für ein Glück kann es für euch bedeuten, eine viertel Stunde mit Mir zusammen zu sein; ein Viertelstündchen beim eucharistischen König zu verweilen und mit Ihm zu sprechen. Beuget wieder euer Knie vor eurem Herrn und Gott, vor dem eucharistischen König dieser Welt! Eine Stunde am Fuße des Tabernakels ist mehr wert als hundert Jahre auf dem Throne.“ „Herr, wo wohnst Du?“ „Kommt und seht!“ Deshalb, liebe Brüder und Schwestern: Auf zum Tabernakel, zum Thronsitz unseres wahren Königs! Darin ist Heil und Segen, Zuspruch und Aufbruch, Erneuerung und Erweiterung, Gnade und Erquickung, Tröstung und Heil!

Der Gang zum Tabernakel ist aber zugleich auch eine Umarmung Gottes, eine Audienz beim Herrn, Der uns alle liebt und Sich nach uns sehnt! Es ist das Ziel und der Zweck der Leibgarde Jesu Christi – TabernakelEhrenwache, die unbegreiflichen Leiden unseres Herrn und Meisters in den Tabernakeln der Welt zu mindern und Sein Verlangen nach Liebe und Anbetung zu stillen und Ihn, den einzig wahren Gott und Herrn der Welt täglich zu besuchen und anzubeten, uns an Ihm zu erfreuen und uns von Ihm mit dem Band der Liebe umschlingen zu lassen. Dieser Gebetsbund der Endzeit steht im ausdrücklichen Willen des Eucharistischen Königs und auf ihm ruhen große Verheißungen für alle, die sich darin verpflichten und von Jesus Christus und Maria als Leibgardist (in) erfassen lassen. Die Mitglieder werden unter dem Antrieb der Gnade ihre Selbstheiligung mit großer Weisheit und Entschlossenheit vorantreiben und in gesicherter Freude diese Zeit der Trübsal und Prüfung bestehen. Die Liebe Gottes wird sie überschatten und der Heilige Geist wird sie heiligen. Im Lichte Christi werden Sie voranschreiten und Er wird sie zum himmlischen Gastmahl geleiten. Wir streben an, daß an der Spitze dieser Bewegung Priester nach dem Willen und Herzen Jesu Christi stehen und diesen Bund unter ihrem machtvollen Schutz durch Gebet und Weisung entfalten werden.

Der heilige Thomas lehrt, daß wir Gott gegenüber vier wesentliche Verpflichtungen haben, von denen jede unendlich ist. Die erste ist, Seine der Ehre und des Lobes unendlich würdige Majestät zu ehren und zu loben; Die zweite, Genugtuung zu leisten für die vielen Sünden, die wir begangen haben und immer noch begehen wie auch für die Sünden aller Menschen; Die dritte, Ihm zu danken  für die vielen Wohltaten, die Er uns erweist und in alle Ewigkeit erweisen wird. Die vierte schließlich, Ihn um die für uns notwendigen Gnaden zu bitten. Dem unendlich großen Gott schulden wir unendliche Ehre. Es gibt nur einen Gott im Himmel, dem alle Anbetung gebührt, den Dreifaltigen Gott. Er hat – in der menschgewordenen Zweiten Person – im Tabernakel Sein Zelt unter uns aufgeschlagen, um immer bei uns zu sein, bis zum Ende der Welt. Die Tabernakel-Ehrenwache ist ein vorzügliches Mittel, Ihm diese Ehre würdig zu erweisen, Ihm Sühne und Genugtuung zu leisten, Ihm für alle und alles zu danken und Ihn um die notwendigen Gnaden zu bitten. Der Verfasser will mit dieser Gründung einen göttlichen Auftrag erfüllen und unterwirft sich hierbei in allem dem Urteil der kirchlichen Autorität.

Dieser neue Zweig der Verehrung des Eucharistischen Friedenskönigs hat seinen Ursprung in den Worten Jesu zur Schippacher Jungfrau Barbara Weigand. Auch so erfüllt sich göttlicher Wille: Neben den „Kreuzesbräuten Jesu Christi“ und dem „Bund der Priester Mariens“ die „Leibgarde Jesu Christi – Tabernakel – Ehrenwache“ ins Leben zu rufen und in ihr und durch sie die Eucharistische Liebe zu entzünden. Deshalb ist es mehr als verständlich, daß wir als Vereinsgebete jene des Eucharistischen Liebesbundes des göttlichen Herzens Jesu verwenden und daß alle für ihn gegebenen Verheißungen allen zugute kommen, die sich der Leibgarde Jesu Christi – Tabernakel – Ehrenwache anschließen werden. Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort schreibt in seinem bekannten Goldenen Buch hinsichtlich der Vollhingabe an Jesus durch Maria: Wenn es auf Erden keine erhabenere Beschäftigung gibt, als den Dienst Gottes, und wenn der geringste Diener Gottes reicher, mächtiger und vornehmer ist als alle Könige und Kaiser auf der Erde, falls diese keine Diener Gottes sind, wie groß muß dann der Reichtum, Macht und die Würde des treuen und vollkommenen Dieners Gottes sein, der sich seinem Dienste ganz, ohne Rücksicht und mit allen Kräften weiht! Einen beneidenswerter, glücklicher Diener Gottes ist derjenige, der sich ganz und gar dem Dienste Jesu, dieses Königs der Könige, durch die Hände seiner heiligen Mutter hingegeben und nichts für sich selbst zurückbehalten hat: mit allem Gold der Erde und allen Schönheiten des Himmels ist er nicht zu bezahlen.

Wir sind Blinde. Unsere geistige Sehkraft sieht nur auf die Oberfläche der Dinge. Wenn uns Gott die Augen öffnen würde, würden wir in der heiligen Hostie eine ganze Welt schauen, eine Wunderwelt, einen Himmel voll von Leben, Licht und Kraft und Schönheit und Trost, der hineinströmt in alle Gassen, in alle Geister, alle Herzen. Das ist die Wahrheit über den Tabernakel.

Der Tabernakel ist das auf die Erde gepflanzte Paradies, nicht das sichtbare, aber das wertvollere, höhere des übernatürlichen Lebens. Die katholische Kirche ist der Ort, wo Jesus wohnt! Was folgt daraus? Heimweh nach dem Unsichtbaren in unseren Tabernakeln, dem eucharistischen Paradies der katholischen Kirchen! Jesus ist das Zentrum, der Mittelpunkt der Schöpfung. Alles muß nach Jesus hinstreben. Alles muß von der heiligen Hostie angezogen werden, Verstand, Phantasie, Wille, Gedächtnis, Herz, auch der Leib, das Auge, das Ohr, der Fuß, die Hand, die Zunge. Alles muß eucharistisch orientiert sein, Jesus denken, Jesus betrachten, Jesus schauen, Jesus wollen, zu Jesus gehen, mit Jesus reden, Jesus leben. Es ist die Erfüllung jenes Wortes in der Nikodemusnacht: Ich werde alles an mich ziehen. Ich werde herrschen! Daran erkennt man echtes Christentum in den Christen. Je mehr man die Anziehungskraft des Magneten unserer Tabernakel, des göttlichen Herzens Jesu, spürt, je mehr man ihr folgt, desto mehr Christentum haben wir. Die heilige Hostie ist das Zentrum der Welt, ist die Mitte der Kirche, ist die Mitte unseres Lebens, ist Heil und Heilung, Sehnsucht und Ziel, Flucht und Geborgenheit, Erlösung und Befreiung, Gebet und Erhörung, Glaube und Wissen, Macht und Herrlichkeit, Erkenntnis und ewige Anschauung, Glaube, Hoffnung und Liebe, ist alles in allem und ersetzt alles! Kommt und seht, wo Ich wohne. Kommt und seht, wie Ich euch eine Wohnung in Mir bereitet habe. Kommt und erquickt euch alle, die ihr mühselig und beladen seid.

Was für ein Glück kann es für euch bedeuten, eine Viertel Stunde mit Mir zusammen zu sein; ein Viertelstündchen beim Eucharistischen König zu verweilen und mit Ihm zu sprechen. Beuget wieder euer Knie vor eurem Herrn und Gott, vor dem Eucharistischen König dieser Welt!

Eine Stunde am Fuße des Tabernakels ist mehr wert als hundert Jahre auf dem Throne. Kommt und seht! Deshalb, liebe Untertanen: Auf zum Tabernakel, zum Thronsitz unseres wahren Königs! Darin ist Heil und Segen, Zuspruch und Aufbruch, Erneuerung und Erweiterung, Gnade und Erquickung, Tröstung und Heil!

Jesus Christus zu Barbara Weigand: „Dies sind jene treuen Seelen, die Tag und Nacht ihr Herz bei Mir und mit Mir vereinigen und unterhalten vor dem Tabernakel. Diese sind Meine liebsten Kinder. Und siehe, der größte Teil davon kann nicht kosten, wie gut Ich bin. Obwohl Ich Mich ihnen mitteile im Gebet, in ihren Seufzern, in ihren Gesprächen, so kann Ich aber doch nicht mit ihnen Mich persönlich vereinigen und Ich will aber doch in Person mit ihnen verkehren, wie Ich zu Meinen Lebzeiten mit der Menschheit verkehrt bin. Das heißt, Ich will in der Brotsgestalt zu ihnen kommen. Sie sollen wissen, wie gut Ich bin. Ich will sie in ihren Leiden trösten, in ihren Bekümmernissen ihnen zur Seite stehen, und sie sollen Tag für Tag Meine liebliche Stimme hören.“

 

Der anbetende Gläubige vor dem hl. Tabernakel:
Wie viele Wunder hast Du schon gewirkt, o Herr. Du zeigst Dich uns durch Zeichen und Wunder, daß auch die verstocktesten Sünder zur Einsicht und Bekehrung kommen können. Wie schrecklich muß es für Dich sein, daß sich jetzt auch so viele Kinder der katholischen Kirche  im Laster tummeln, sich von Dir abwenden, Dich wie einen unbekannten Gott behandeln, der nie war, nie ist, und nie sein wird. Und doch bleibt es Deine Freude,  für uns im Tabernakel gegenwärtig zu sein. Du bist der Mittelpunkt aller Menschen, und Dein Eucharistisches Herz ist die übersprudelnde Quelle des übernatürlichen Lebens. Aus ihm ergießen sich die Ströme der Gnade über die sündige Welt. O Jesus, laß uns erfahren, wie gut Du bist. Gieße den Balsam Deines Trostes in unsere gequälten Menschenherzen. Wie bist Du so verlassen von uns. Wie einsam weilst Du in diesem Tabernakel, in den allermeisten Tabernakeln der Welt. Du weilst aber immer noch darin, nicht des Holzes oder des Goldes wegen, sondern um Deiner Kinder willen, weil es Deine Lust ist, bei Deinen Freunden zu sein, um mit uns eins zu werden. Warum schätzen so wenige Deine heilige Gegenwart im Tabernakel? Warum beugen so viele nicht ihr Knie vor Dir, dem König der Könige, dem Herrn über Leben und Tod? Wie sehr wartest Du darin vor allem auf Deine getreuen Priester, die Dich so oft im Stich lassen und kaum noch ihr Knie vor Dir beugen. Was ist aus Deinen Priestern geworden, die Du doch am allermeisten vor allen anderen liebst? Wann werden sie Dich wieder als Den erkennen, Der Du wirklich bist? Der König der Könige, der Herr aller Herren und Mächte, der Retter aller Menschen, die sich noch retten lassen wollen. Wie lieblos wirst Du gerade von ihnen oft behandelt, die Du doch zur Würde Deiner bevorzugten Söhne, der Würde des ewigen Priestertums erhoben hast. O Herr und Meister!

Herr, Du weilst für uns im Tabernakel als der Eucharistische König aller Zeiten. Zu Dir wollen wir uns bekennen als Deine treuesten Anbeter. Je mehr die Welt Dich verachtet, umso mehr wollen wir als Deine Leibgarde Jesu Christi – Tabernakel – Ehrenwache im Dienste des Eucharistischen Königs, vor Dir unser Knie beugen und Dich in demütigster Ehrfurcht und Liebe anbeten. Wir wollen uns zu Dir bekennen und den Glauben an Dich und Deinen Leib in der Gestalt des Brotes verteidigen, wenn nötig mit unserem Leben. Wir wollen vor jedem Menschen bekennen und bezeugen, daß wir Dich, unser höchstes Gut, anbeten. Wir wollen dafür sorgen, daß Irr- und Unglaube, Gleichgültigkeit und Bosheit Dich in Deinen Tabernakeln nicht erreichen. Wir wollen sühnende Ehrenwache halten, ein jeder, wie er es kann, kniend in stiller Anbetung, und vertrauensvoll zu Dir aufschauend. So wollen wir uns vor unserer Gemeinde und vor denen, die uns kennen und beobachten, als Deine Leibgarde bekennen.

O mein Jesus, Du kennst unseren guten Willen, aber auch unsere Armseligkeit. Gib mir, gib uns allen Deinen Segen und Deine Gnade, damit wir in Deiner Kraft den heiligen Dienst erfüllen, den Du von uns erwartest: Deine Leibgardisten zu sein. Bitte auch Deine gebenedeite Mutter Maria, Sie möge uns beistehen und uns die Gnade von Dir erflehen, daß wir diesen Dienst der Liebe würdig, mutig, treu und hingebungsvoll erbringen, Dich jeden Tag dort in Deinem Tabernakel zu besuchen und anzubeten, zu erfreuen und zu trösten. Sie ist ja unsere Königin und unsere Bannerträgerin, Kriegsherrin gegen das Böse und alle Verderbnis, und Sie ist auch unsere Gebieterin, deren Führung und Befehl wir uns freudig unterwerfen. Segne uns und alle, mit denen wir im Herzen verbunden sind und schütze uns und diesen Bund der Liebe; laß die Tabernakel-Ehrenwache zu einem machtvollen und beeindruckenden Anbetungsbund werden und befördere alle, die sich der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes verschrieben haben und alle diese Gebetsstätten auf der ganzen Welt und schütze und beschütze alle diese Gebetsstätten und Gläubigen, wo immer diese auch sind. Wir bitten um ein heiliges Schutzpatronat durch das Unbefleckte Herz Mariens, den heiligen Erzengel Michael, den heiligen Josef, den heiligen Paschalis Baylon und alle heiligen Martyrer und Martyrerinnen der heiligen Eucharistie. Amen.

WB/2016

 

www.barbara-weigand.de

 

Bücher PDF Datei

Leben für GOTT und sein Reich
Barbara Weigand im Urteil von Bischöfen und Priestern
Lebensbeschreibung Barbara Weigand
Tabernakel-Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi
Gebetsarmee Gottes - Eucharistischer Liebesbund
Tabernakel-Heiligster Ort der Kirche
In der Nachfolge des Kreuzes
Wo bleibe ICH nun, euer HERR und GOTT?
Die Wahrheit -Verteidigungsschrift
Leben für GOTT und sein Reich 2. Aufl.
DER AUFTRAG: Gegen das vergessen

 

  Offenbarungen
Band 1-7
PDF Datei

Band 1 PDF Datei
Band 2 PDF Datei
Band 3 PDF Datei
Band 4 PDF Datei
Band 5 PDF Datei
Band 6 PDF Datei
Band 7 PDF Datei
Alle 7 Bände in einem Pdf 3646 Seiten - 20,8 MB.

 

  Botschaften PDF Datei
Wolfgang E. Bastian

Zum 72. Todestag von Barbara Weigand:
Rundbrief zum 72. Todestag
Rundbrief zum 70. Todestag
Rundbrief 29.09.2014

 

  Diese Webseite steht unter dem Patronat der Muttergottes: Königin des Weltalls und Königin der Armen Seelen. Alle Gnaden dieser Webseite seien den Armen Seelen im Fegefeuer zugewendet.

back top 

www.barbara-weigand.de