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Entstehung und Historie

„Nachdem ich arme und unwürdige Magd des Herrn vom Jahre 1886 bis 1894 in der Stadt Mainz unaussprechlich viele Gnaden vom Herrn empfangen habe, will ich aus Dankbarkeit gegen Ihn wenigstens dieses Jahr 1894 anfangen, einiges aufzuschreiben, daß ich die Danksagung nicht vergesse.“ Mit diesen demütigen Worten beginnt Barbara Weigand die Aufzeichnungen ihrer inneren Erlebnisse seit dem Jahre 1894. Von da an schrieb sie über ihr Leben und ihre seelischen Zustände bis herauf in ihr Greisenalter Notizen, von denen allerdings die meisten aus den unten anzugebenden Gründen nur mehr abschriftlich vorhanden sind. Außerdem hatte sich seit dem Jahre 1895 der Schippacher Jungfrau eine sehr gebildete Mainzer Dame angeschlossen, Fräulein Luise Hannappel, welche nun ihrerseits Aufzeichnungen machte, die dann zusammen mit jenen von Barbara und einiger anderer Personen unter dem Namen „Schippacher Schriften“ bekannt geworden sind.