Barbara Weigand
 Schippacher Jungfrau und Seherin
           St. Antonius-Kirche wo Barbara Weigand fast immer die Tabernakel-Ehrenwache abhielt.
  

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Unterschriftenbuch

Seligsprechung von Barbara Weigand

Der bischöfliche Seligsprechungsprozeß ist seit 1975 beim Bischof von Würzburg anhängig.

Im Jahre 1975 wurde von dem sel. Bischof Josef Stangl, Bischof von Würzburg, eine Petition für die Seligsprechung von Barbara Weigand übergeben, an der Spitze der Delegation waren viele Diözesanpriester. Eine Gruppe von Priestern und Laien aus der Diözese Würzburg hat sich in einer schriftlichen Eingabe vom 5. November 1975 an den Bischof von Würzburg gewandt und ihn gebeten, ein Verfahren zur Seligsprechung Barbara Weigands einzuleiten. Um diese Zeit 1975 lebte in Würzburg der katholische Journalist Franz Graf Magnis, der das kirchliche Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte. Die innerkirchlichen Auseinandersetzungen um die Eucharistie bereiteten ihm Sorgen: Die Anbetung trat zurück. Die einen sahen im heiligen Messopfer vorwiegend ein Mahl, andere betonten den Opfercharakter. Manche traten für die Einführung der sogenannten „Handkommunion“ ein, wogegen andere die herkömmliche Weise des Kommunionempfangs für die allein richtige hielten. In der Arbeitsgemeinschaft „Das große Zeichen - Die Frau aller Völker“ fand Graf Magnis das Bemühen um eine zeitgemäße und an der Lehre der Kirche ausgerichtete Spiritualität. In dieser Gemeinschaft wirkte als ehrenamtliche Mitarbeiterin eine Frau Eugenie Hetzer. Sie kannte Barbara Weigand und sah in ihr eine Helferin in dem Bestreben, ein rechtes Verständnis der heiligen Eucharistie und deren Verehrung zurückzugewinnen. Graf Magnis erhielt aus der Pfarrei Rück-Schippach die erwähnten Kalenderbeiträge von Max Rößler und Wilhelm Büttner aus dem Jahr 1974.

Von da an wurde in der geistlichen Beiratschaft der genannten Arbeitsgemeinschaft öfter über Barbara Weigand und das pastorale Anliegen gesprochen. An den Gesprächen nahmen, außer Graf Magnis, vor allem der in der Pfarrei Rück-Schippach tätige Pfarrer Friedbert Branz SDS, Pater Franz Georg Waldburg-Zeil SJ. und Pfarrer Albrecht von Raab Straube aus der Erzdiözese Paderborn teil. „Dabei kristallisierte sich immer deutlicher heraus“, wie Graf Magnis später schreiben wird, „daß angesichts der innerkirchlichen Auseinandersetzungen die Diözese Würzburg in Barbara Weigand und der St. Pius-Kirche von Rück-Schippach ein geistiges Eucharistisches Zentrum besitzt, von dem stärkste Impulse zur Überwindung der innerkirchlichen Krise um die heilige Eucharistie ausgehen. Insbesondere der von Barbara Weigand im Auftrage des Herrn gegründeten „Eucharistischen Liebesbundes des göttlichen Herzens Jesu“ für Familien, zutiefst konziliar, bietet besondere geistlichen Möglichkeiten, dem schon damals sich abzeichnenden Zerfall der Familien entgegenzuwirken durch ein gemeinschaftliches Leben aus dem Eucharistischen Sakrament nach dem Beispiel von Barbara Weigand.“

Graf Magnis vertraute sich dem Würzburger Generalvikar Justin Wittig an, mit dem er sich gut verstand. Von ihm beraten und ermutigt, bereitete er einen schriftlichen Antrag vor, mit dem der Bischof von Würzburg gebeten werden sollte, ein Verfahren zur Seligsprechung Barbara Weigands einzuleiten. Wittig empfahl, den zuständigen Dekan Erwin Happ, Pfarrer von Mechenhard, an dem Vorhaben zu beteiligen. Daraufhin trafen sich an diesem 5. November 1975 in Rück-Schippach etwa 20 Priester und Laien, von denen einige Barbara Weigand noch persönlich gekannt hatten, unter ihnen Pfarrer Josef von Traitteur, der von 1932 bis 1957 Pfarrer von Rück-Schippach gewesen war und ein halbes Jahr später, nämlich am 2. Mai 1976 im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Sie unterschrieben als erste den vorbereiteten Antrag und trugen sich in das „Unterschriftenbuch
(Unterschriftenbuch) für die Seligsprechung Barbara Weigands“ ein, das damals angelegt wurde. Es lag bis November 1979 in der St. Pius-Kirche auf. Die Zahl der Unterschriften wuchs im Laufe der Zeit auf über 4000 Unterschriften an. Das Bischöfliche Ordinariat Würzburg gab im Würzburger Diözesanblatt vom 15. März 1976 bekannt, daß es „auf Anregung einer Gruppe von Priestern und Laien prüfe, ob ein Ortsoberhirtliches Erhebungsverfahren zur Seligsprechung Barbara Weigands zu eröffnen sei“, und forderte dazu auf, Wissenswertes mitzuteilen. In der folgenden Zeit wurde eine Anzahl von Personen, die Barbara Weigand noch gekannt hatten, als Zeugen gehört. Der Elsenfelder Diözesanpriester DDr. Adam Zirkel, der sich seit Jahren anhaltend für die Aufarbeitung der Schippacher Angelegenheit und die Verbreitung der Schippacher Schriften eingesetzt und darüber auch einen Redaktionsbeitrag in der Obernburger Zeitung in einem Artikel „Prozeß der Seligsprechung“ berichtet hat, bat darin ebenfalls das Gottesvolk auf, sich für die Seligsprechung der Dienerin Gottes Barbara Weigand zu interessieren und, soweit vorhanden, hierzu Unterlagen dazu bereitzustellen und diese dem Bischöflichen Ordinariat Würzburg mitzuteilen, damit diese sie einsehen und ablichten kann.“

Am 19. Mai 1976 schreibt Eugenie Hetzer an den Bischof von Würzburg, Dr. Josef Stangl, daß sie „mit großer Freude“ im Bistumsblatt gelesen habe, „daß Sie die Vorbereitung der Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses für die Dienerin Gottes, Barbara Weigand, eröffnet haben.“ Und weiter: „In den letzten Monaten habe ich 1.132 Unterschriften in Würzburg mit der Bitte um Eröffnung des Seligsprechungsprozesses gesammelt. Spontan und freudig haben ganze Konvente geschlossen unterschrieben: Franziskanerinnen von Maria Stern, 87 Würzburg, Bohnesmühlgasse 16; Töchter des Allerheiligsten Erlösers, 87 Würzburg, Ebracher Gasse 6; Ursulinen, 87 Würzburg, Augustinerstr. 17; Englische Fräulein, 87 Würzburg, Annastr. 6; Dienenrinnen der heiligen Kindheit Jesu, 8702 Kloster Oberzell sowie die Ritaschwestern, 87 Würzburg, Friedrich-Spee-Str. 32. Als Anlage fügte Frau Hetzer die entsprechenden Unterschriftslisten bei.

Weitere 3500 Unterschriften waren zu diesem Zeitpunkt in Unterschriftenlisten im Pfarramt der St. Pius-Kirche in Schippach bereits gesammelt worden und wurden später an den Würzburger Bischof nachgereicht. Insgesamt kamen dadurch 8.400 Unterschriften zusammen. Im Text der Petition wird um die Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für Barbara Weigand ersucht, „um in dieser Zeit des erfreulich häufigen Kommunionempfangs das Bewußtsein für die reale Gegenwart Jesu Christi im eucharistischen Sakrament lebendig zu halten.“ Dazu dann noch der wichtige Satz: „Barbara Weigand wird aufgrund ihres auf die Eucharistie hingeordneten Lebens als Zeugin der realen Präsenz Christi in der Eucharistie bezeichnet.“ In dieser Pressemitteilung des Würzburger Bischofs (POW) wird ausdrücklich mitgeteilt „Das Bischöfliche Ordinariat Würzburg hatte am 15. März bekanntgegeben, daß die Voruntersuchung für die eventuelle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses begonnen haben; wer mündlich oder in schriftlichen Dokumenten Auskunft über Barbara Weigand geben kann, wurde gleichzeitig aufgefordert, diese dem Ordinariat zur Verfügung zu stellen.“ Diese Bischöfliche Pressemitteilung wurde auch im Sonntagsblatt ausdrücklich bestätigt.

Der Bischof von Würzburg, in dessen Diözese das Grab von Barbara Weigand liegt, ist dafür zuständig. Wir wissen von ihm, daß er zu Barbara Weigand Leben mit inniglicher Überzeugung den Ausspruch tat: „nach allem was ich hörte und beobachtete, halte ich Barbara Weigand von Schippach für eine ganz heiligmäßige Person“ und wir fügen dem hinzu, „deren Selig- und Heiligsprechung allgemein mit allergrößter Freude und Zustimmung aufgenommen würde. Obige Priester und Ordensleute wünschten schon 1975 eine Kanonisation (Selig- und Heiligsprechung) sehnlichst und daran hat sich auch heute noch nichts geändert.

Das Leben der Dienerin Gottes Barbara Weigand stand ganz im Zeichen des Heilsplanes Gottes. „Alles für Gott und Sein Reich“, das war ihr Schlachtruf.
Die katholische Kirche verehrt Selige und Heilige als Zeugen vorbildhaften Christseins in ihrer Zeit. Die Seligsprechung stellt eine Frau oder einen Mann als Beispiel christlichen Lebens für die Kirche eines Landes, eines Bistums oder auch für eine bestimmte kirchliche Gemeinschaft heraus. Dagegen dehnt die Heiligsprechung diese Verehrung auf die ganze Weltkirche aus. Seligsprechung, Beatifikation, katholisches Kirchenrecht: die feierliche päpstliche Erklärung, dass ein verstorbener Christ von Gott unter die Seligen aufgenommen worden ist; eine der Voraussetzungen für die Heiligsprechung. Im Seligsprechungsprozess geht es v. a. um die Prüfung der Lebensführung des selig zu Sprechenden und um die Untersuchung der ihm zugeschriebenen Wunder. Dann war oder ist eine Selig- oder Heiligsprechung die Bestätigung durch die Verantwortlichen in der Kirche: Ja doch, die Lebensweise dieses Menschen war - zumindest in der letzten Phase - vorbildlich für ein Leben aus dem Glauben. Und was er oder sie auf den Weg gebracht hat (oft sind das ja geistliche Gemeinschaften oder Orden), hat einen berechtigten Platz in der Kirche. Auch wenn das am Anfang vielleicht sehr unsicher schien oder, wie man oft sagt, wenn sie ihrer jeweiligen Zeit weit voraus waren und zunächst unverstanden blieben. Was sie erspürt und gewirkt haben, war offensichtlich doch von Gottes Geistbewegt.

Der Seligsprechung geht ein Seligsprechungsprozess voraus, der vom Ortsbischof eingeleitet wird. Die Ortskirche ist auch verantwortlich für das Sammeln von Informationen über den betreffenden Menschen, die belegen, dass sein Leben und Sterben außerordentlich war, ob er im Ruf der Heiligkeit stand, herausragende Tugenden vorlebte, ein Martyrium erlitt oder Wunder tat. Nach Abschluss dieses Verfahrens werden die gesammelten Akten nach Rom an die vatikanische Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen weitergeleitet. Diese 1969 von Papst Paul VI. im Zuge einer Kurienreform gegründete Institution prüft in einem eigenen Verfahren die Echtheit der Dokumente und Zeugenaussagen. Über Wunder, die von der oder dem Betreffenden erwirkt worden sein sollen, holt die Kongregation mehrere voneinander unabhängige Gutachten ein. Bei Menschen, die als Märtyrer seliggesprochen werden, entfällt die Notwendigkeit eines Wunders. Das Kirchenrecht zu Selig- und Heiligsprechungen wurde zuletzt 1983 neu geregelt. Papst Johannes Paul II. hat seit seinem Amtsantritt 1978 über 1000 Menschen zu Seligen und rund 300 zu Heiligen erklärt.

Bei den Schippacher Dingen kann man die Frage nach der Echtheit stellen: bei der mystischen Gottvereinigung der Jungfrau, bei ihren Offenbarungen, bei deren Niederschriften, bei ihrem Tugendleben. Was das letztere betrifft, so wissen wir, daß Barbara Weigand eine wirklich heiligmäßige Person gewesen ist, eine Person, die - wie das umfangreiche Archivmaterial, das in Schippach gelagert ist, bestehend aus Dokumenten, Beglaubigungen, Manuskripten und Einzelschriftstücke bezeugen - von hochangesehenen Priestern des In und Auslandes als „Dienerin Gottes“ verehrt und einer künftigen Seligsprechung für würdig erachtet wird. Sehr kritisch eingestellte Theologen rühmen gerade ihr Tatchristentum, in dem sie ein untrügliches Zeichen ihrer mehr als gewöhnlichen Tugendstärke erblicken. Barbara Weigand hat in der Tat ‚etwas geleistet‘; da war alles echt und das ist schließlich die Hauptsache. Bezüglich der Schriften wissen wir, daß ihre Niederschriften, die wir als Botschaften des Herrn erkennen, authentisch sind. Die Entscheidung über den übernatürlichen Charakter von Privatoffenbarungen gehört nach dem Kirchenrecht in den Amtsbereich des Heiligen Offiziums. Die Bischöfe haben nur die Vorarbeiten zu leisten, zu untersuchen und ihre gutachtliche Äußerung abzugeben, dann aber die Akten dem Heiligen Stuhl zu unterbreiten, dessen Entscheidung abzuwarten ist. Als Barbara Weigand nach der Mainzer Untersuchung im Elisabethenstift im August 1900 wieder das erstemal bei P. Bonifaz O. Cap., der jene Prüfung geleitet hatte, beichtete - nach der Haltung dieses Paters bei jener Untersuchung gewiß ein heroischer Akt der Selbstverdemütigung! -, sagte ihr der Beichtvater: „Bleiben Sie bei Ihrer Überzeugung! Wenn es Gott ist, der in Ihnen spricht, wird er sich schon durchsetzen. Ihr Leben muß den Ausschlag geben.“ Damit hatte der Pater zwar nicht das Wesen der umstrittenen Frage, aber doch einen sehr wichtigen Umstand zur Beurteilung der Echtheit der Weigand’schen Vorgänge berührt, die sich in einem wahrhaft frommen Leben bewähren müßten.

Der rote Faden, der die ganzen Schippacher Offenbarungen durchzieht und ihr Herzstück bildet, die Sendung der Barbara Weigand darstellt, ist die Einführung der öfteren Kommunion. Dafür betet und opfert Barbara Weigand schon in den 70er Jahren heroisch, indem sie mehrmals in der Woche je 5 Stunden hin und zurück zu Fuß von Schippach nach Aschaffenburg ging, und zwar des nachts, um im dortigen Kapuzinerkloster kommunizieren zu können, weil daheim an Werktagen der Tabernakel geschlossen blieb. Was hat Barbara Weigand für ihre Überzeugung und Liebe zur heiligen Kirche nicht alles an Leiden und Schmähungen auf sich nehmen müssen, lange Zeit ihres Lebens hindurch bis zu ihrem Tode. Wie sehr hat sie doch in Stille und Zurückgezogenheit darunter gelitten, daß die Kirche ihre Sendung so sehr mißachtet und verketzert hat. Fast ein dreiviertel Jahrhundert hat sie in einzigartiger Hingabe dem lieben Heiland und der Gottesmutter Maria als Werkzeug der heiligen Eucharistie gedient und sich danach verzehrt, in Gehorsam und Verdemütigung eine getreue Magd des Herrn zu sein.

Wie heißt es so treffend in der Oration auf das Fest der Wundmale des heiligen Franziskus: „Als die Welt zu erkalten begann, hast du, um unsere Herzen mit dem Feuer deiner Liebe zu entzünden, am Leibe des heiligen Franziskus die heiligen Wundmale deines Leidens erneuert.“
Wie treffend betont gerade zu diesem Gegenstand Papst Pius XII. in seiner Enzyklika Mystici Corporis vom 29. Juni 1943, daß „solche mit Wundergaben ausgestatteten Menschen niemals in der Kirche fehlen werden.“ „Bald - und dies zumal in schwierigen Zeitumständen - erweckt Er im Schoße der Mutter Kirche Männer und Frauen, die durch den Glanz ihrer Heiligkeit hervorleuchten, um den übrigen Christgläubigen zum Beispiel zu dienen für das Wachstum Seines geheimnisvollen Leibes.“ „Ohne Fehl erstrahlt unsere verehrungswürdige Mutter.. endlich in den himmlischen Gaben und Charismen, durch die sie in unerschöpflicher Fruchtbarkeit unabsehbare Scharen von Märtyrern, Jungfrauen und Bekennern hervorbringt.“

Am 1. Juni 1946 sprach vor dem Kardinalskollegium Papst Pius XII. die folgenden Worte: „Wir fühlen uns gedrängt, aufs neue Unsere Stimme zu erheben, um Unseren Söhnen und Töchtern der katholischen Welt die Warnung in Erinnerung zu rufen, die der göttliche Heiland im Laufe der Jahrhunderte in Seinen Offenbarungen an bevorzugte Seelen nie aufgehört hat einzuschärfen: Entwaffnet die strafende Gerechtigkeit durch einen Kreuzzug der Sühne in der ganzen Welt!“ Wir sehen: Barbara Weigands Glaube, vom Herrn mit einer besonderen Mission für unsere Zeit betraut worden zu sein, widersprach in keiner Weise dem katholischen Glauben. Wohl aber zeugt die Ablehnung des Charisma von Barbara Weigand durch deutsche Priester und Kirchenobere von jener rationalistischen Denkweise, gegen welche sich gerade um jene Zeit Papst Pius X. so energisch wenden mußte.

Priester und die katholische Presse haben sich mit der Jungfrau Barbara Weigand und ihren Werken jahrelang und ausgiebig befaßt. In ungezählten Presseartikeln, in Fachzeitschriften und in dickleibigen Bänden ist von ihrer Person und ihren Werken geschrieben und der Öffentlichkeit ein Bild vorgeführt worden, das alles andere, nur keine geschichtliche Wahrheit ist. Das konnte aber gar nicht anders sein: das dort vorgetragene Bild mußte ein Zerrbild werden, da, wie authentisch feststeht, die aktivsten Gegner weder jemals eine Originalurkunde von Schippach in Händen noch auch die Schippacher Jungfrau jemals zu Gesicht bekommen hatten. Es gab aber auch Priester, und dazu zählen vor allem auch die Autoren der in diesem Buch enthaltenen Manuskripte, welche aus genauer Kenntnis dieser Person, die sie als Seelsorger, Beichtväter, Gewissensberater oder durch gründliches Aktenstudium gewonnen hatten, den Schippacher Vorgängen gegenübertraten und darum in der Lage waren, nicht nur das äußere Gehabe der Jungfrau mit scharfem Blick zu verfolgen, sondern auch in ihr Inneres zu schauen und die tiefsten Wurzeln ihres Wollens und selbstlosen Handelns zu erkennen: diese Priester aber haben der Jungfrau Barbara Weigand und ihren Werken hohes Lob widerfahren lassen. Sie haben umfassende Studien als theologische Prüfungen und Gutachten erstellt und ihre Ergebnisse der aufgestachelten katholischen Presse und den damit befaßten Kirchenoberen mutig entgegengestellt. Diese zu veröffentlichen ist jetzt an der Zeit!

Als theologische Prüfungen und Würdigungen stellen sie das Leben und Wirken von Barbara Weigand ins Licht katholischer Lehre und Grundüberzeugungen und geben somit der einen Wahrheit Zeugnis und die Ehre. Es sind Stimmen, die aus allen Perioden ihres langen Lebens genommen sind und sich somit zu einer lückenlosen Kette von Zeugnissen für das Vollkommenheitsstreben und den lauteren Charakter der Schippacher Jungfrau zusammen-schließen; es sind Dokumente von Augen- und Ohrenzeugen. P. Joseph Bergmiller S.D.S., ein ausgezeichneter Kenner der Schippacher Bewegung schrieb wenige Wochen vor seinem Tode (26. September 1942): „Ich Unterzeichneter erkläre vor Gott und meinem Gewissen und im Angesichte des Todes, den ich in kurzer Zeit erwarte, daß ich in den ca. 30 Jahren seit 1913, in denen ich mit Barbara Weigand von Schippach bekannt bin, dieselbe immer sowohl im Umgang wie im schriftlichen Verkehr als höchst ehrenwerte, fromme, wahrheitsliebende und in jeder Hinsicht tugendhafte Jungfrau kennengelernt habe. Nie, auch nicht in den Jahren ihrer schwersten Verfolgungen und öffentlichen Verleumdungen, in denen ihre Gegner kaum weiter mehr hätten gehen können, bin ich an der Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit ihrer Person nie irre geworden. Oft äußerte ich in jenen traurigen Jahren den Zweiflern gegenüber, daß ich für die Wahrheitsliebe der Barbara Weigand die Hand in das Feuer legen würde.“

Unsere inzwischen öffentlich gemachten Bücher und Schriften, Internetauftritt und Aktionen, sind an alle gerichtet, die sich mit den Offenbarungen an Barbara Weigand auch theologisch auseinandersetzen wollen. Für alle an Privatpersonen gegebenen Offenbarungen gilt ja das Pauluswort: „Prüfet alles, und was gut ist, behaltet!“ Mit einem gewissen Bedauern sehen wir, daß die offiziellen Stellen der Kirche, vor allem die regional zuständigen Diözesen Würzburg und Mainz, sich in Sachen Barbara Weigand bedeckt halten. Wir hegen den innigsten Wunsch und beten dafür, daß es dort zu einer größeren Aufgeschlossenheit gegenüber diesem Offenbarungswerk kommen möge. Pfarrer Hugo Holzamer bringt es auf den Punkt, wenn er seine theologische Würdigung mit der Schlußbemerkung ziert: Möge die Zeit wiederkehren, wo dem Glanze der Heiligkeit und dem Wehen des Heiligen Geistes auch in unserem Vaterlande wieder freie Bahn geschaffen ist. Dazu ist notwendig, daß sich vor allem unsere Priester und Theologen erinnern, daß sie sich befähigen müssen, nicht etwa die Verfolger, sondern die geistlichen Führer frommer und begnadigter Seelen zu sein. Diese Befähigung erlangen sie aber nicht an den Pfützen des Rationalismus und bei den Trebern des Modernismus, sondern nur bei der gesunden und reichen Kost des Vaterhauses, wie sie auch in der Mystik nur die Tradition der katholischen Kirche bietet. Anstatt mit dem Abhub einer fälschlich sogenannten Wissenschaft des Irr- und Unglaubens mögen unsere Priester mit den großen Meistern der mystischen Theologie der Vorzeit sich mehr und mehr beschäftigen. Dann werden uns Irrwege und Ärgernisse, wie sie in der Bekämpfung der Sache von Schippach wieder offenbar wurden, erspart bleiben.

„Nachdem ich arme und unwürdige Magd des Herrn vom Jahre 1886 bis 1894 in der Stadt Mainz unaussprechlich viele Gnaden vom Herrn empfangen habe, will ich aus Dankbarkeit gegen Ihn wenigstens dieses Jahr 1894 anfangen, einiges aufzuschreiben, daß ich die Danksagung nicht vergesse“. Mit diesen demütigen Worten beginnt Barbara Weigand die Aufzeichnungen ihrer inneren Erlebnisse seit dem Jahre 1894. Von da an schrieb sie über ihr Leben und ihre seelischen Zustände bis herauf in ihr Greisenalter Notizen. Eine von unzählig vielen Zuschriften und Zeugnissen für das heiligmäßige Leben und Wirken der Schippacher Jungfrau und Seherin Barbara Weigand sei hier wiedergegeben:

Prälat Kleiser in der Schweiz war bis zu seinem Tode ein überzeugter und eifriger Freund von Schippach, des Eucharistischen Liebesbundes und der Sakramentskirche. Sein Bruder war der bekannte und auch heute noch sehr verehrte erblindete Pfarrer Engelbert Kleiser von Bickesheim (1891-1931) in Baden, von dem auch heute noch viel gutes berichtet wird wegen seines überzeugenden Einsatzes und Ganzhingabe als Diener Gottes am Altar und vor allem als Segenspriester. Am 11. Oktober 1914 schrieb er Barbara Weigand folgenden Brief: „Ich verfolge schon Jahre lang Ihre Schriften und lasse sie mir vorlesen, weil mein Augenlicht erloschen ist, denn ich bin schon 8 Jahre ganz blind. Bin jetzt 75 Jahre alt, habe als Theologe viele Bücher gelesen und studiert, aber zu Ihrem Troste sei es gesagt, ich habe in meinem ganzen Leben noch
kein Buch gelesen, das mich so hingerissen hätte zur Liebe Gottes als Ihre Schriften, und ich bedauere sehr, daß man sie dem Volke, besonders den Priestern so lange vorenthält. Ich möchte die Verantwortung nicht übernehmen. Ich habe gelehrte Bücher gelesen, die von heiligmäßigen Männern geschrieben sind, die einem wegen ihrer Strenge mehr Furcht als Liebe zu Gott in die Seele bringen. Aber in Ihren Schriften wird eine Sprache gesprochen, wo ich mir Wort für Wort sagen muß, so muß der Heiland sprechen. Ja, das ist der Heiland, Der da spricht, diese Güte, diese Liebe, diese unergründliche Barmherzigkeit! zu uns armen, sündigen Menschen. Ebenso erbaue ich mich an der Gebetsweise Ihrerseits, was unmöglich der arme Mensch aus sich selbst fertig bringen kann. Bleiben Sie ruhig, Der Herr rechtfertigt Sie selbst, wenn es Zeit ist. Aber die Kirche, des Herrn Denkmal, muß gebaut werden! Viel Heil und Segen muß ausgehen von diesem Tempel: alle Kräfte sollen aufgeboten werden, daß er fertig wird. Auch ich will mein Scherflein noch dazu legen. Engelbert Kleiser, Pfarrer von Bickesheim.“

Daß Barbara Weigand zeitlebens eine demütige Person gewesen ist, wird ihr von allen, die sie kannten, freudig bezeugt; sie offenbarte in ihrer ganzen Geistes- und Sittenhaltung allezeit die gewinnenden Züge ungekünstelter Einfachheit, außergewöhnlicher Anspruchslosigkeit und natürlicher Bescheidenheit, die ihr rasch die Herzen gewann und, wie wir wissen, schon ihrem Mainzer Beichtvater P. Alphons sowie Bischof Haffner angenehm aufgefallen waren. Wer immer der Jungfrau Barbara in ehrlicher Absicht gegenübertrat, konnte sich dem gewinnenden Wesen der einfachen Person nicht entziehen. Männer, Frauen, Kinder, selbst ungehobelte Burschen begegneten ihr mit einer gewissen heiligen Scheu: Niemals habe ich als Pfarrer der Gemeinde ein Wort der Geringschätzung aus dem Munde anderer Dorfbewohner vernommen. Dasselbe bestätigte mir brieflich ein früherer Kaplan von Schippach, Pfarrer Riedmann, und der Ortspfarrer rühmte an ihrem Grabe in ehrenden Worten das einfache und bescheidene Wesen der verstorbenen Gottesfreundin. Auch leistete Barbara den Anordnungen ihrer geistlichen Obern willig Folge, wo immer diese Befehle es vermieden, ihr gottverpflichtetes Gewissen zu belasten. Nur dort, wo ihr Zumutungen gestellt wurden, die sie in Konflikt mit der inneren Stimme brachten, erhob sie bescheidene Gegenvorstellungen und blieb ihrem Gewissen treu. Daß man aber dieses Festhalten an der eigenen Überzeugung in Dingen der christlichen Freiheit nicht Stolz und Ungehorsam nennen darf, werden wir später eingehend beweisen. So können wir sagen: Die persönlichen Erfordernisse für mystische Vorgänge waren bei Barbara Weigand in vollem Maße gegeben. Ihr Glaubens- und Tugendleben waren vorbildlich ausgeprägt, ihre Heilandsliebe herausragend und Treu bis in den Tod.

 

Unterschriftenbuch für die Seligsprechung

Graf Magnis vertraute sich dem Würzburger Generalvikar Justin Wittig an, mit dem er sich gut verstand. Von ihm beraten und ermutigt, bereitete er einen schriftlichen Antrag vor, mit dem der Bischof von Würzburg gebeten werden sollte, ein Verfahren zur Seligsprechung Barbara Weigands einzuleiten. Wittig empfahl, den zuständigen Dekan Erwin Happ, Pfarrer von Mechenhard, an dem Vorhaben zu beteiligen. Daraufhin trafen sich an diesem 5. November 1975 in Rück-Schippach etwa 20 Priester und Laien, von denen einige Barbara Weigand noch persönlich gekannt hatten, unter ihnen Pfarrer Josef von Traitteur, der von 1932 bis 1957 Pfarrer von Rück-Schippach gewesen war und ein halbes Jahr später, nämlich am 2. Mai 1976 im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Sie unterschrieben als erste den vorbereiteten Antrag und trugen sich in das „Unterschriftenbuch für die Seligsprechung Barbara Weigands“ ein, das damals angelegt wurde. Es lag bis November 1979 in der St. Pius-Kirche auf. Die Zahl der Unterschriften wuchs im Laufe der Zeit auf über 4000 Unterschriften an. Das Bischöfliche Ordinariat Würzburg gab im Würzburger Diözesanblatt vom 15. März 1976 bekannt, daß es „auf Anregung einer Gruppe von Priestern und Laien prüfe, ob ein Ortsoberhirtliches Erhebungsverfahren zur Seligsprechung Barbara Weigands zu eröffnen sei“

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Folgende Diözesanpriester der Diözese Würzburg sind darin verewigt:

Josef von Traitteur am 5. November 1975;

Dekan Erwin Rapp, am 5. November 1975;

Robert Brendel am 5. November 1975;

Franz Sikora am 8. November 1975;

Karl Roth am 11. November 1975;

Josef Ullrich am 11. Januar 1976;

Alfred Stürmer am 23. Februar 1976;

Albert Gliesche am 1. Mai 1976;

Dr. Max Rößler am 5. Mai 1976;

Walter Stier am 24. Mai 1976;

Theo Hain am 25. August 1976;

Waldemar Müller am 31. August 1976 (ord. 1977);

Gerd Goldhammer am 27. September 1976;

Herbert Neeser am 7. Oktober 1976;

Peter Pretscher am 12. Oktober 1976;

Lorenz Wirth am 14. Oktober 1976;

Karl Dietz am 22. Oktober 1976;

Hans Schwarz am 28. Dezember 1976;

Lorenz Heilmann am 28. Juli 1977;

Hermann Wolpert am 14. August 1977;

Hermann Josef Ludwig am 16. August 1977;

Dr. Ludwig Pfeifer am 28. August 1977;

Walter Lederer am 3. Oktober 1977;

Ludwig Gerstenberg am 9. Oktober 1977;

Ferdinand Welzbacher am 11. Oktober 1977;

Ernst Janik am 23. Oktober 1977;

Hans Link am 13. September 1978;

Ludwig Müssig am 3. Oktober 1978 sowie

Berthold Scheuring am 12. August 1979.

 

Zudem sind folgende Priester außerhalb der Diözese Würzburg darin aufgeführt:

P. Friedbert Branz, SDS am 5. November 1975;

P. Arnold Renz, SDS am 5. November 1975;

P. Ernst Alt am 5. November 1975;

P. Franz Georg von Waldburg-Zeil S.J., München am 10. Januar 1976;

Prälat Othmar Weis, Mainz, am 14. September 1976 sowie

P. German Heß am 14. September 1977.

 

Weitere Priester aus allen Schichten folgten diesem Aufruf.


 

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Leben für GOTT und sein Reich
Barbara Weigand im Urteil von Bischöfen und Priestern
Lebensbeschreibung Barbara Weigand
Tabernakel-Ehrenwache
Leibgarde Jesu Christi
Gebetsarmee Gottes - Eucharistischer Liebesbund
Tabernakel-Heiligster Ort der Kirche
In der Nachfolge des Kreuzes
Wo bleibe ICH nun, euer HERR und GOTT?
Die Wahrheit -Verteidigungsschrift
Leben für GOTT und sein Reich 2. Aufl.
DER AUFTRAG: Gegen das vergessen

 

  Offenbarungen
Band 1-7
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Wolfgang E. Bastian

Zum 72. Todestag von Barbara Weigand:
Rundbrief zum 72. Todestag
Rundbrief zum 70. Todestag
Rundbrief 29.09.2014

 

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